AW: Was tun?
Hallo Tini,
ich möchte Dir einmal kurz unsere Geschichte erzählen. Eventuell ist dies auch ein Weg den Du mit Deiner Mutter einmal besprechen solltest.
Mein Vater 65 hatte metatisierenden Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Gestern ist er in einem Hospiz gestorben !
Wir dachten auch, dass wir das mit der Pflege hinbekommen. Meine Mutter
ist sogar Altenpflegerin. Aber auf einmal ging nichts mehr !
Mein Vater mußte wieder ins Krankenhaus wegen starken Schmerzen.
Ich hatte dann ein intressantes Gespräch mit einem Arbeitskollegen, der mir erzählt hatte, das seine Schwiegermutter in einem Hospiz sei.
Nachdem wir absolutes Glück hatten, ohne auf eine Warteliste zu landen, kam mein Vater vom Krankenhaus direkt in ein Hospiz.
Man kann es sich nicht vorstellen, wie nett,lieb,hilfsbereit die Mitabeiter des Hospizes sind. Sowohl die ärztliche Betreuung als auch die Pflege und Betreuung meines Vaters waren super. Der Arzt kam täglich ! Es sind immer zwei Pflegerinnern für 10 Gäste da.
Aber dies kommt erst in Frage wenn Deine Mutter für diesen Schritt bereit ist, denn es muss einem klar sein, dass in einem Hospiz eigentlich nur die Schmerztherapie durchgeführt wird. Ansonsten werden keine lebensverlängeren Massnahmen vorgenommen.
Aber wir und auch mein Vater empfanden, dass die letzte Zeit sehr menschlich und würdevoll war.
Falls dies für Euch nícht ( noch nicht ) in Frage kommt dann sei mir bitte noch böse, dass ich Dir diesen Weg einmal aufgezeigt habe.
Ansonsten wünsche ich Deiner Mutter und Dir viel Kraft und alles Gute !
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