AW: Leben zwischen Hoffnung und Angst
Liebe Tanja!
ich war ja schon vorbereitet durch Deinen anruf, trotzdem schockiert es immer wieder, solche zeilen zu lesen. keiner von uns, ob selbst erkrankt oder angehörig, kann sich wohl vorstellen, wie es ist, abschied nehmen zu müssen, nach all den schwierigen zeiten den kampf aufgeben zu müssen und das loslassen anzufangen. auch in mir kommt immer wieder die frage auf, in wie weit ich imstande sein werde,loszulassen wenn es soweit ist + wie "glücklich" ich sterben kann. glücklich in dem sinne, ein erfülltes leben gelebt zu haben + die dinge getan zu haben die einem wichtig waren + sind. wenn ich Eure familie sehe + wie Ihr Euch die ganze zeit über um den schwiegervater gekümmert habt dann spüre ich, dass er ein erfülltes leben gehabt haben muss.
Euch wünsche ich, dass diese nächsten tage von viel kraft des herzens begleitet werden,
Yours truly
norbert
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