Hallo Linnea,
bei uns hier gibt es nicht nur Karamalz, sondern auch Vitamalz, einfach 'ne andere Firma, aber dasgleiche Malzbier. Ich habe in Bayern auch festgestellt, daß es ein paar Brauereien gibt, die ebenfalls Malzbier anbieten.
Mein Mann und ich trinken Malzbier auch sehr, sehr gerne, aber wegen der Kalorien halten wir uns doch ein wenig zurück.
Hallo Mariah,
ich wußte ja von Anfang an, daß ich meine Haare verlieren werde, aber als es losging, hat es mich doch ziemlich mitgenommen und beim ersten Haarewaschen, nachdem es begann, war es einfach nur furchtbar und ich habe gezittert und geheult.
Aber ich habe mich schnell gefangen und am nächsten Tag sind mein Mann und ich losgegangen und haben Tücher und Käppies gekauft, richtig schick.
Ich habe mir die Haare aber nicht gleich abrasiert, habe das nicht über's Herz gebracht, obwohl es schrecklich war, daß überall Haare rumlagen und kämmen konnte ich mich nur auf dem Balkon.
Als kaum noch Haare da waren, hat mein Mann den Rest abrasiert und ich fand mich eigentlich ziemlich interessant und habe mich schnell daran gewöhnt.
Meine Augenbrauen sind erst relativ spät ausgegangen. Zwischen der 4. und 5. Chemo hatte ich eine ziemlich große Pause, weil meine OP dazwischen lag. Nach knapp 3 Wochen wuchsen meine Augenbrauen kräftig wieder und waren schon bald fast vollständig, allerdings nach der 5. Chemo sind sie gleich wieder ausgegangen, aber damit bin ich gut zurechtgekommen.
Allerdings: wenn es heiß ist und man stark schwitzt, läuft einem der Schweiß in die Augen, das haben vorher die Augenbrauen verhindert. Ich brauchte immer ein Tuch zum Abwischen und der Schweiß hat in den Augen gebrannt.
Alles Gute für deine Mutter.
Hallo Pfingstrose,
tja, so ging es mir auch nach der letzten Chemo. Erstmal hat es wirklich länger gedauert, bis die Nachwirkungen vorbei waren, lag aber auch daran, daß ich ja erst zwischen der 4. und 5. Chemo operiert wurde und noch ziemlich geschafft war von diesem Sechseinhalbstunden-Marathon. Außerdem hatte ich danach monatelang immer wieder so komische Gummibeine, so als hätte ich Alkohol getrunken. Bergsteigen und Treppensteigen waren eine Katastrophe und auch heute kommt das phasenweise wieder, obwohl meine letzte Chemo fast ein Jahr her ist.
Aber auch das Gefühl: "Und jetzt?" hatte ich. Ich hatte richtig Angst, daß mein Körper ohne Hilfe nicht zurechtkommt, aber das vergeht doch mit der Zeit.
Ich bin in so ein Loch gefallen. 6 Monate alle 3 Wochen Chemo, dazwischen die OP, zum Abschluß CT und wegen eines Verdachts auf Harnstau, diverse Röntgenaufnahmen, dann erstmal Urlaub. Und dann?
Als mein Mann und ich geheiratet haben im Jahr 1998, haben wir die gesamte Hochzeit geplant und vorbereitet. Wir hatten kaum Hilfe, haben uns um alles gekümmert, Standesamt, Kirche, Polterabend und vieles, vieles mehr. Das hat Monate gedauert, das war richtig Streß.
Als wir dann von der Hochzeitsreise zurückkamen, bin ich echt in ein Loch gefallen. Ich wußte erst gar nicht, was ich mit der freien Zeit machen sollte. So ähnlich ist das wohl auch nach diese Behandlung. Plötzlich ist alles vorbei. Die Krankheit hat monatelang das Leben bestimmt und den Zeitplan und nun?
Aber du schaffst das!
Hallo Yingarna,
ich wünsche dir und vor allem deinem Engelchen, daß sich ihr Zustand bald stabilisiert und es ihr besser geht. Wichtig ist doch die Lebensqualität! Alles, alles Gute.
Einen schönen, heißen Restsonntag wünsche ich allen und daß es euch gutgeht.
Liebe Grüße
Mosi-Bär