AW: was sollen wir nur tun? Unsere Verzweiflung ist GROß!!
Liebe Chrissie,
ja, es ist schrecklich, wenn der beste Freund diesen üblen Krebs hat. Ganz wichtig ist, dass er in einem KH operiert wird, wo man das häufiger macht, denn diese OP gehört zu den schwersten überhaupt. FRagt nach, wie oft die OP dort im Jahr gemacht wird. Außerdem kann ich als selbst Betroffene auch nur ganz dringend raten, eine 2. Meinung einzuholen, die jedem zusteht. Es wundert mich sehr, dass euer Freund so schnell operiert wird. Ob er nun am DIenstag oder in 2 Wochen operiert wird, das wird nicht über Leben und Tod entscheiden, wohl aber, wenn ihn jemand behandelt, der sich nicht wirklich damit auskennt. Sorry, dass ich das so sage, aber meine Erfahrung ist so. Ich weiß, dass man im ersten Schock nicht wirklich handlungs- und entscheidungsfähig ist, deshalb lest euch hier mal durch, damit ihr seht, wie vielfältig die Krankheitsverläufe sind und dass sie weiß Gott nicht immer mit dem schnellen Tod enden müssen! Unterstützt euren Freund, indem ihr euch gründlich informiert.
Ich wünsche euch viel Kraft, um eurem FReund beiszustehen und ihm selbst, dass es in guten Händen ist.
Ulla
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SPK 2005, ED T4, Nx, Mx, G2. Chemo und anschl. Chemoradiatio bis Ende 2005. Seitdem ohne Befund.
www.mein-krebs.de
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