
07.11.2007, 11:28
|
|
Registrierter Benutzer
|
|
Registriert seit: 25.08.2005
Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 221
|
|
AW: Stammtisch
Hallo Stammtischler,
es ist immer mal wieder vor allem im Hinterbliebenforum festzustellen, dass sich empfindsame Seelen mißverstehen. Gründe dafür gibt es sicher viele, aber es sind wenige Gründe, die übrig bleiben, in diesen Mißverständnissen zu verharren. Es würde ein Gefühl des Mißerfolgs überwiegen, empfindsame Seelen brauchen aber nicht Mißerfolg, Unverständnis, Alleinsein. Sie brauchen gerade das Gegenteil, um sich wieder „mittendrin“ fühlen zu können, wenn sie es denn selbst wollen. Vielleicht liegt es ja manchmal auch an uns selbst, wenn wir sehr empfindsam sind. Vielleicht hilft dann ein selbstkritischer Blick zurück und schrittweise hilfreiche Gedanken für den Blick nach vorn.
Mit lieben Grüßen
Shalom
ZITATANFANG (aus www.zeitzuleben.de entnommen)
Jeder Tag - ein Neuanfang
„Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden.“
-- Mark Twain
Wissen Sie, was mir die liebste Zeit des Tages ist? Das ist der Morgen.
Ich genieße es, schon wach zu sein, wenn alle anderen noch schlafen. Wenn es noch ganz still ist und selbst die Vögel noch ganz leise singen, weil sie gerade erst aufwachen.
Jeder Morgen hat etwas von einem frisch bezogenen Bett: Er ist ein kleiner Neuanfang.
Wir wissen nicht, was der Tag bringen wird:
· Vielleicht löst sich auf, was uns gestern noch belastete.
· Vielleicht zeigen sich neue Chancen und Möglichkeiten.
· Vielleicht lernen wir etwas dazu.
· Vielleicht können wir ein Problem lösen.
· Vielleicht aber gestaltet sich dieser Tag auch schwierig und wir scheitern an einer Aufgabe oder wir erleiden einen Verlust.
Und darin liegt der Zauber eines jeden Morgens: dass wir nicht wissen, was der Tag bringen wird. Aus manch einem grauen Morgen wird ein sonniger Tag und manch zauberhafte Begegnung schenkt uns ein Lächeln in Zeiten, in denen uns eigentlich nicht nach Lachen zumute ist.
Wichtig ist, dass wir jedem Tag eine Chance geben. Dass wir einen neuen Tag nicht mit dem Ballast der vergangenen erschweren, sondern dass wir tatsächlich immer wieder neu anfangen.
Natürlich kann man die Stimmung des gestrigen Tages über Nacht nicht immer ganz loslassen, aber es lohnt sich, genau das wenigstens zu versuchen. So vermeiden wir, den Tag auf die gleichen Gleise des Gestern zu setzen, so dass er dann auch in die gleiche Richtung fährt. Sinnvoller und auch spannender ist es, jeden Tag neu zum Bahnhof zu gehen und zu schauen, welcher Zug heute der für uns Richtige ist.
Und etwas weniger bildhaft drückt genau das das obige Zitat von Mark Twain aus: dass wir jedem Tag die Chance geben sollen, zum besten unseres Lebens zu werden.
ZITATENDE
__________________
Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun.
(Johann Wolfgang von Goethe)
"Wilhelm Meisters Wanderjahre", 3. Buch, 18. Kapitel
|