AW: Behandlung von Lebermetastasen
Liebe Erle,
so da bin ich wieder. Der PC ist zur Zeit noch frei.Muss ja sofort ausgenutzt werden.Mann ist weg und Kind ist noch in der schule. Habe gerade das Schild "Ochsfort" an die Tür gehangen.
Erstmal herzlichen Glückwunsch,das die Biester sich verkrümmeln. Ist doch schon ein Riesenerfolgt. Egal ob es an der falsch eingestellten Chemo liegt oder nicht. Hauptsache die Dinger sind auf dem Rückmarsch.
Ich kann mich Anett (hoffentlich habe ich jetzt nicht wieder irgendwelche Namen durcheinander geworfen) was das Morphium betrifft nur anschließen. Meine Mutter nimmt selber seit einigen Jahren Morphium Tabl. Natürlich kann nicht jeder Arzt damit umgehen,drum wendet Euch bitte an eine Schmerzabmulanz. Diese Medis müssen sehr genau dosiert werden.Eine Überdosierung ist genauso schlecht wie eine Unterdosierung.Aber wenn die Dosis richtig eingestellt ist,das ist das Mittel wahrlich ein Segen. Die Nebenwirkungen ,wie Müdigkeit,halten sich bei richtiger Dosierung auch in Grenzen.Falls es Dich interessiert,meine Mutter ist in Lendersdorf in der Schmerzambulanz in Behandlung und dort auch sehr zufrieden. Vielleicht könnt Ihr Euch dann den Weg nach Essen sparen (zumindest was die Schmerzmittel betrifft).
Ich denke gerade darüber nach,was ich mit solchen Nebenwirkungen machen würde. Abbrechen oder Weitermachen? Ich glaube ich würde weitermachen.,bei dem Erfolg sicherlich.Ach übrigens. Lasst Euch gegen das "Eimergebrüll" z.B. Zofran ,Emend oder Kevatril aufschreiben. Das ist bestimmt bessser wie MCP Tropfen.Ich hatte damals wärend den ersten Chemos immer Zofran bekommen,für einige Tage und habe niemals die Toilttenschüssel oder den Eimer "angebrüllt".Ich denke das die Kliniken ein anderes Budget haben,wie niedergelassene Ärzte. Also bitte die Herrn in Weiß nerven und die Medis einfordern.
So jetzt mus ich aber wieder das Mitagsmenue für Sarah vorbereiten.
Wünsche Euch allen gute Besserung und haltet die Ohren steif!!!!
Liebe Grüsse
Elli
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