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Alt 13.12.2007, 12:44
Lyz Lyz ist offline
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Registriert seit: 04.12.2007
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Standard SATIN Studie mit Larotaxel und/oder Docetaxel (Taxotere)

Hallo, ich bin 54 und habe am 29.11.07 einen Verhärtung in der rechten Brust gefühlt. Bin direkt zu meiner Hausärztin gerannt, die vor 8 Jahren selber Brustkrebs hatte. Sie überwies mich in ein Brustzentrum. Es wurde eine Jet Biopsie gemacht. Von dem Befund weiss ich nur G2. Man gab mir keine Kopie für meine Hausärztin.

Das Brustzentrum bietet mir die Teillnahme an der oben genannten Studie an. 8 Zyklen alle 3 Wochen = 24 Wochen plus 4-6 Wochen bis zur OP. VIEL ZU LANG für mich. Panik. Die Studie soll spätestens am 08.01.08 anfangen.
Mein Karzinom ist 2 x 1,5 cm, ACR III, größtenteils mittelknotig, teilweise auch flächig konfiguriert.
Keine Metastasen, Achseln frei. Blutbild: Tumormarker 7.4. MCHC 32,6. MCV 99.0. Sonst alle Werte super gut.
Untersuchungen: Digitale Mammographie, Mammasonographie, Röntgen Thorax/CT, Abdomen CT, Knochenszinit = alles ok.

Heute nachmittag um 15.00 soll ich in die Chirurgie, mich vorstellen, weil ich einen Port bekommen soll.
Morgen zum Kardiologen: LVEF: Echo und EKG.

Ich nehme keine Medikamente, bin kerngesund, leide nicht unter den Wechseljahren, habe "nur" das Karzinom.
Warum werde ich nicht operiert mit anschließender Chemo ? Warum soll ich 30 Wochen lang leiden mit ungewissem Ausgang ? Das kommt mir vorwie Selbstmord.
Übrigens: Ich bin berufstätig, krankenversichert und in der Lage, privat zu zahlen. Sogar liebend gern. Meine Familie, meine Chefs und besonders mein Mann stehen fest hinter mir.
WARUM diese endlos lange Qual, bis tatsächlich metastasen da sind ?
HILFE.
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