AW: Rezidiv und nun ????
Hallo,
ich bin neu hier im Forum,da es auch meinen Vater (Bj.30)getroffen hat.
Ende November 2007 wurde bei ihm BSDK festgestellt und deshalb habe ich im Netz mal recherchiert und bin u.a.auf dieses tolle Forum gestoßen,in dem man viel Infomatives findet.
Jedoch bin ich betroffen über diese tückische Krankheit,da ich mich vorher noch nie mit BSDK befasst hatte.
Hier mal ein bißchen die Vorgeschichte meines Vaters:
Nach numehr umfangreichen Untersuchungen im Nov.2007(nach Monaten schlechter Blutwerte) wie Magen,Darm,Ultraschall u.CT
hat man nun meinem Vater mitgeteilt,das er BSDK hat und zwar sitzt der Tumor lt.Zeichnung,die mir meine Mutter zeigte,in etwa mittig der Bauchspeicheldrüse,nicht am Schwanz o.Kopf.Ob schon Metastasen irgendwo sitzen,dazu hatte sie keine Angaben.
Mein Vater hat auf Grund seiner schlechten Blutwerte in den vergangenen Monaten schon 2 Blutübertragungen bekommen,mehr wurde damals wohl nicht gemacht,erst nun Ende November.Meines Erachtens doch reichlich spät.
Mein Vater hat auf Grund seiner Vorerkrankungen(Diabetes/Abnahme einiger Zehen/ u.Schlaganfall vor gut einem Jahr jegliche Behandlung/Therapie abgelehnt,da er körperlich sehr schwach ist,sich von dem Schlaganfall nie richtig erholt hat.Er kann nur noch kleine Strecken am Stock oder Rollator gehen.Ansonsten muß der Rollstuhl her.
Außerdem glaube ich,das er mit seinem Leben nach der letzten Diagnose wohl abgeschlossen hat und sich nicht weiteren lebensverlängernden Maßnahmen aussetzen will.Und er haßt mittlerweile die Krankenhäuser.Er äußerte sich so,das es das letzte Mal war,das er sich in eine Klinik hat einweisen lassen.
Er spicht nicht über die Krankheit,will nix davon wissen,ignoriert sie!
Im Moment geht es ihm gut,bis auf die etwas schwache körperliche Verfassung.Er ißt alles,hat lt.seiner Aussage keine Schmerzen,hat aber in den letzten Monaten schon abgenommen,aber nicht allzuviel.
Da sich mein Vater gegen eine Behandlung ausgesprochen hat,macht ihm meine Mutter(lt.Anraten des Hausarztes)das Leben so angenehm wie möglich,da wird auch gute Verpflegung mit eingeschlossen.
Ich stellte fest,das es nunmehr auch mit den Blutzuckermessungen nicht mehr so genau genommen wird.Mir ist aufgefallen,daß er unheimlich viel ißt u.auch unkontrolliert.Er stopft quasi alles in sich rein,was auf dem Tisch steht.Wollte mich allerdings nicht einmischen.Ich denke,wenn er sich gegen eine Therapie entschlossen hat und die letzten Monate/Jahre??? nach seinen Vorstellungen leben möchte,sollte man ihn lassen.So in etwa hat es wohl auch der Hausarzt meiner Mutter dargelegt.
Wir Kinder wohnen alle etwas entfernt,so das wir nicht ständig präsent sein können.Aber wir tun im Moment unser bestmöglichstes.
Die Familie war Weihnachten beisammen(alle 3 Kinder),es war sehr schön und entspannt.Wir waren fröhlich und mein Vater konnte sogar herzhaft lachen.
An dieser Stelle möchte ich mal fragen,ob hier jemand schon einmal in einer ähnlichen Sitution war/Ablehnung jeglicher Behandlung/u.wie hoch die Lebenserwartung bei Nichtbehandlung von BSDK wohl sein möge.
Obwohl ich weiss,das man Dieses wohl nicht einschätzen kann.Aber ich würde schon gern wissen,wie lange unser Vater noch in unserer Mitte verweilen könnte.
Allen Betroffenen und Angehörigen wünsche ich jedoch einen guten Start in neue Jahr und mögen sich alle Wünsche erfüllen.
Gruß Elke
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