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Alt 19.02.2008, 21:29
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hope38 hope38 ist offline
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Registriert seit: 14.05.2006
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Standard AW: Erfahrungsaustausch

Liebe Manu!
Ja, ich sehe es wie Du. Kämpfen ist irgendwie nicht das richtige Wort, nicht wahr? Es ist ein Weitergehen eines ganz neuen Weges. Keine Ahnung, woher die Kraft dann kommt. Denn der Kampf,so er denn einer ist, ist denkbar mit unfairen Mitteln besetzt: Zuerst ist der Krebs ja so wahnsinnig stark und unberechenbar, dann kommt die Zeit, wo er aus dem Körper raus ist (im Idealfall) und die Seele, die auch so gelitten hat, erstmal wieder einen Weg finden muß und dann? Dann kommt das Hoffen, das Warten, das Bangen, das Ängstigen. War all das genug, um ihm den Garaus zu machen? Hat es gereicht? Müde und ausgelaugt. Auch die Nachsorge ist eine schwierige Zeit!

Auch ich habe diese Gedanken, was aus meiner Familie würde, wäre ich nicht mehr da. Das tut unendlich weh .

Ich drücke Dir ganz ganz doll die Daumen für Deine Untersuchung.

Liebe Grüße,
Leena
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am 02.05.2006 Rektum-Ca-Diagnose, Chemo+Bestrahlung, OP im August 2006, danach von 11/06 bis 02/07 adjuvante Chemo, Anlage eines Ileostomas, Rückverlegung in 01/09

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