AW: Barrett-Syndrom
Hallo Frank und Flo!
Der Barrett wurde bei mir diagnostiziert, es kann aber sein das bei der nächsten Biopsie kein Barrett gefunden wird, das liegt an der Stelle wo der Gastroenterologe sucht. Zu den Schluckbeschwerden, ein paar habe Ich, aber nur wenn Ich zu schnell zu viel trinken will, weil die Luftsäule in der Speiseröhre nicht nach unten in den Magen ausweichen kann, aber das soll sich geben, es dauert ca 6 Monate. Mir geht es subjektiv besser, weil Ich jetzt nicht mehr soviel Schmerzen habe und auch wieder flach im Bett liegen kann, ohne das Rücklaufen! Zu Medikamenten, Ich soll weiter 40 mg Omep nehmen weil Ich Barrett haben könnte, die Leute die es nicht haben können alles normalerweise Absetzen.
Frank, ich trinke ab und zu Bier und Rauche auch 1-max2 Schachteln die Woche, nur zum Stammtisch. Kohlensäurehaltige Getränke meide ich und ich esse weniger, passe auf mich auf. Wir sind Männer und sollten mal an unsere Frauen denken, die haben ein Risiko von 10%-20% in ihrem Leben, Brustkrebs, Cervikalkarzinom, Eierstock- oder Vaginalkrebs zu bekommen. Unser Risiko ist angeblich bei 0.4% im Jahr und bei long-Barrett 10% in 10 Jahren, short-Barrett weitaus geringer. Unsere Überlebensrate liegt bei weit über 80% (Hompage C. Ell Wiesbaden) weil bei uns in der Regel im Anfangstadium die Diagnose liegt, denk an Korkhase. Es gibt da eine Studie nach dem von den Adenokarzinompatienten nur 5% wussten das sie Barrett hatten, und die haben die grössten Chancen, wegen der Überwachung!
Wir haben nur dieses eine Leben, also Lasst es und geniessen, wenn wir alt sind und zurückblicken, könnten wir uns Fragen warum wir nicht gelebt haben.
|