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Alt 27.03.2008, 20:01
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Erle Erle ist offline
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Registriert seit: 10.03.2006
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Standard AW: Behandlung von Lebermetastasen

Geliebte Zweitfamilie,
danke für Euer Daumen drücken, es ist unglaublich, aber es hat tatsächlich geholfen.

Diesmal stand ganz deutlich auf dem Befund, den wir vom CT mit nach oben in die Tagesklinik nehmen konnten "Regress", also Rückgang der Metas. Und das nicht zu knapp, die "Referenzmeta" ist von 5,7 auf 4,9 cm geschrumpft.

Wir freuen uns sehr, haben aber überhaupt nicht damit gerechnet und ich bin sozusagen richtig fassungslos, habe mit ganz anderen Ergebnissen gerechnet.
Ich musste mich wahrhaftig erst wieder fangen, mein Misstrauen ist ja in den letzten Wochen ziemlich gewachsen. Aber diesmal konnte ich selber schwarz auf weiß lesen, wie gut die letzte Behandlung gewirkt hat.
Wir bekamen auch eine Erklärung für Alfreds Schmerzen auf der rechten Seite (wir dachten doch, die Metas wären gewachsen und das sei der Grund für die Schmerzen), nein, es sind wohl Nerven bei der letzen Behandlung verletzt worden, die nun diese Schmerzen verursachen. Er spürt sie auch beim HOchrecken und herzhaftem Lachen.
Leider ist da nix mehr zu machen, aber Alfred meinte, so schlimm seien die Schmerzen nicht. Jetzt, wo er den GRund für die Schmerzen weiß, sind sie leichter auszuhalten. Und ehrlich ---- die Logik kann ich sogar nachvollziehen.

Nun soll er am 14.4. zur erneuten TACE ins KH, dann Anfang Juni nochmal, und dann rechnen die Ärzte fest damit, dass er im Juli zur Hochzeit unserer Tochter topfit ist.

Ist das nicht einmalig? Ich kann es immer noch nicht glauben. War ich doch in den letzten Wochen oft genug der Meinung, es würde für dieses Großereignis eng für Alfred. Nein, jetzt sieht es wieder vorübergehend gut aus.

Hab mir nun auch fest vorgenommen, meine Lethargie zu bekämpfen und hier wieder einiges in den Griff zu kriegen. Ist dringend nötig.

Übrigens haben wir uns gleich wieder selber belohnt. Haben wie beim letzten Mal am Flugplatz Düsseldorf Halt gemacht und in aller Ruhe auf der Besucherterasse einen Kaffee getrunken. 3 Std flogen rum wie nix.

Und da ich mich so gut gefühlt habe, hab ich auch gleich mit meinem Problemkind, unserem Andi, ein ruhiges, klärendes Gespräch geführt. Ach Leute, ich glaube, es kann für ein paar Wochen wieder etwas aufwärts gehen. Mir graut zwar schon vor der Woche KH, aber ich hoffe mal, mein Hoch hält ein bißchen an.

Nun muss ich erstmal für meine Bande kochen, danke Euch allen, werde mich bald wieder melden, bin nur jetzt erstmal total erschlagen.
Ich drücke Euch und danke Euch sehr, ohne Euch würde ich das Alles nicht schaffen. Danke Eure Erle
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