AW: Rippenfellkrebs
Hallo Petra!
Mein Mann galt 2 Jahre als geheilt. Wir haben viele tolle Reisen gemacht(Kanada,Panama,Karibik,Türkei). Er hatte Probleme beim Laufen und gleichzeitig sprechen. Da fehlte ihm die Luft. Also habe immer nur ich gesprochen. So konnten wir gemütlich spazieren gehen. Durch die Chemo hatte er ein Taubheitsgefühl in den Fingern und Füßen. Damit kam er zurecht war ein kleines Übel. Natürlich war es mit Rasenmähen und Fahrrad fahren vorbei. Aber auch das war nicht schlimm. Meinem Mann ging es erst 8 Wochen vor seinem Tod schlecht. Da hat er oft geweint weil da für ihn das Leben nicht mehr lebenswert war. Ich saß rund um die Uhr bei ihm und auch da hatten wir noch schöne Stunden. Ich bin so froh das er friedlich einschlafen konnte. Es war seine große Angst mit großen Schmerzen Sterben zu müßen. Er hatte einen schönen Tod. Ich glaube sogar das er es nicht gemerkt hat. Er war ganz ruhig hat nur schnell geatmet. Ich habe ihn gestreichelt und lag bei ihm bis zum letzten Atemzug. Es klingt vielleicht komisch, aber auch das war für mich nicht schlimm. Er war so friedlich.
Liebe Grüße
Ulrike
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