- Bittbrief -
Betr,: Vertragsauflösung
Allerliebste Frau O,
nach langem Hin und Her und reiflicher Überlegung möchte ich sie in aller Form darum bitten, einer Vertragsauflösung mit königlicher Einvernehmlichkeit wohlgeneigt ihre Zustimmung zu erteilen.
Ganz spontan haben sich, wie sie bestimmt lesen konnten, oder sich vorlesen liessen, einige Symphatisantinnen an meine Seite gestellt. Diese unterstützen mich in aller Form mit schriftlichen Beiträgen.
Argumente für die Vertragsauflösung:
1. Das Treffen in HH wäre binnen Minuten beendet.
2. In meiner Heimat würde ich mit gasmaskierter Eskorte bis zur Grenze zum Reich begleitet. Es ist bei uns nicht üblich, sich nicht täglich die Füsse zu waschen.
3. Zuwiederhandlungen werden mir Ausweisung ins Reich bestraft.
4. Dort will mich dann wahrscheinlich keiner haben.
5. So torkele ich dann ziellos, heimatlos und ohne Waschgelegenheit durch die Zeiten.
6. Sollte ich es, wieder Erwarten, doch ins Reich schaffen, hab ich den BeGeeS auf dem Hals: Terrorgefahr einer neuen Art. Die fahren allerdings vor mir, denn hinter mir schnüffeln, das schafft keiner.
7. Die Wetterfrösche spielen verückt ob dieser geheimnisvollen Wolke, die sich da gegen Hamburg bewegt.
8. In Hamburg wird sofort die nördliche Ausfahrt des Elbtunnels zugemauert. Könnte ja sein, dass ich da durch will. Auf der südlichen Seite liegen versteckt bereits Zement und Steine, damit man direkt hinter mir zumauern kann.
9. Der CiAiEi könnte mich, selbstverständlich vacuumverschweisst, entführen.
10. Jetzt fällt mir nix mehr vernünftiges ein. Reicht doch, oder?
Gründe gegen die Verstragsauflösung:
Punkt 1. bis 10. Nix, null, nullkommanix, garnichts, 0,00, nothing ......
Für eine königliche Antwort in schriftlich/leserlicher Form wäre ich Ihro Durchleucht herzlichst verbunden.
Mit den untertänigsten Grüssen
Helmut