Hallo Ihr Lieben,
so, habe nun einen Gesprächstermin am Pfingstmontag, bin ja mal gespannt und hoffe sehr darauf, das es mit der Studie dann sehr bald los gehen kann, will keine Zeit vertrödeln dabei.
Vorher waren meine "Restchen" übrigens 11 mm groß, jetzt sind sie 16 mm, jedoch muss man sich das wohl nicht an einem Stück vorstellen wie bspw. bei einem "kompakten Tumor", sondern es ist gesprenkelt, Restchen halt. Ich weiß nicht, nach welchen Kriterien die das ausmessen, werde es aber noch hinterfragen. Weiß jemand von Euch etwas darüber???

Na ja, das einzige, was mich noch etwas stutzig macht ist die relativ kurze Zeit, in der der TM gestiegen sein muss. Am 15.4. war er noch bei 29 und am 5.5. auf 70. Ist es nun schnell oder langsam gewachsen? Aber vielleicht ist der TM nur später angeschlagen und das ganze doch langsam gewachsen, man konnte das ja bei einer normalen Untersuchung nicht feststellen oder?
Ich denke auch, das die die Zeit von der letzten Chemo berechnen und das war ja nun einmal der 7.2.2008. Ich weiß auch, das ich nicht die einzige Frau bin und das es bei anderen erheblich schneller gewachsen sein soll.
Jedenfalls hoffe ich sehr darauf, das ich in die Ovar 2.11 Studie komme und das sie viel bringt. Die Studie läuft doch bis Ende 2009, weiß jemand, was danach kommt? Nimmt man die Tabletten nur über einen gewissen Zeitraum und setzt sie dann einfach ab? Damit meine ich nicht die Einnahmepausen dazwischen sondern das absetzen nach Ende der Studie bspw. Ich frage mich sowieso, muss man die Tabletten wohl irgendwie ein Leben lang nehmen? So etwas gibt es doch auch bei anderen Tumoren.
Sei es drum, auch, wenn ich im Moment gefühlsmässig wieder ein wenig Achterbahn fahre, ich bin dennoch irgendwo guter Dinge und hoffe sehr, das ich es endlich packen werde, wäre doch gelacht, wenn diese Biester mich besiegen würden.
Jeder Krankheitsverlauf ist individuell, die Medizin geht immer weiter, es ist so gesehen ja kein Rezidiv sondern eine Progression, ich bin kein Einzelfall, andere leben sogar mit noch etwas schlimmeren Vorraussetzungen schon einige Jahre ganz gut damit, warum sollte ausgerechnet ich immer Pech haben?
Ich hatte doch auch schon sehr großes Glück, hatte meine Sepsis seinerzeit sehr gut und schnell überstanden, bei meinen OP wurde nur das weggeschnitten, was eigentlich "Standard" ist, bei anderen wurde da schon viel mehr weggeschnippelt, auch das sollte man doch positiv bewerten oder? Der typische Pechvogel bin ich wohl hoffentlich nicht. Meine Hoffnungen liegen jedoch tatsächlich immer noch darauf, das ich noch mindestens 10 Jahre leben darf oder mehr, aber ob sich diese Hoffnungen erfüllen? Keine Ahnung, das weiß nur einer....
sonnige Grüße
Manu