Hallo ihr Lieben,
@Anja...
ein liebes Hallo an Dich. Schade, dass der Grund für das Stolpern über diese Seite, immer der Gleiche ist.
Habe soeben in dem anderen Thread Deinen Beitrag gelesen. Wir können uns dann wohl, was den Pessimismus betrifft, die Hand reichen. Da bin ich ähnlich denkend u. eingestellt wie Du. Was den Austausch anbelangt, wenn es speziell um das kleinzellige BC geht, bist Du hier ebenfalls richtig. Wobei man betonen muss, dass im gesamten LK-Forum supernette u. hilfsbereite Menschen unterwegs sind. Und da die Probleme, die man hat, oder die Infos die man sucht, ja nicht immer nur rein medizinisch spezifischer Natur sind, ist der Austausch überall möglich.
Zitat:
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So ist meine Ma aktuell z.B. ein unheimliches Biest und kaum zu ertragen.
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Ich vermute, dass ich mir z. Zt. sehr gut vorstellen kann, was Du meinst. Meine Mutter ist auch sehr gereizt momentan, und es fällt mir sehr schwer damit richtig umzugehen. Daher ist es natürlich immer schwer selber Ratschläge zu erteilen. Ich zieh z. Zt. öfter mal den Kopf ein und versuch so behutsam wie möglich auf sie einzugehen. Klappt aber nicht immer und wir rasseln auch zusammen. Sie sagt mir immer, es ist für jemanden, der nicht unmittelbar betroffen ist, in keinster Weise nachvollziehbar wie es sich anfühlt in dieser Situation zu stecken. Und daher ist oft auch guter Rat teuer. Was ich sage u. wie ich es sage - vieles ist nicht mehr wie früher - es ist dann einfach nur falsch. Was das offene Reden über die Erkrankung anbelangt, da sind wir schon sehr ehrlich miteinander. Von Anfang an gewesen, sodass da keine Barrikade da war, die man hätte abbauen müssen. Du schreibst Du bist im med. Bereich tätig. Deine Mutter wird sicherlich ahnen, dass Du besser informiert bist, als sie es Dir gern zumuten würde. Ich kenne ja Euer Verhältnis zueinander nicht, wie es vor Bekanntwerden der Erkrankung war. Habt ihr Euch gut verstanden und wart sehr offen miteinander? Eine Mutter-Tochter-Beziehung hält ja allgemein vielen Widrigkeiten stand, und alles ist gut, solang die Mama der Tochter das Köpfchen tätscheln kann. Aber wehe dem, die Dinge laufen aus dem Ruder und man versucht es umgekehrt. Vielleicht ist es das, was sie nicht zulassen kann. Deine Fürsorge, Sorge zu spüren und zu merken, dass Du Angst um sie hast. Darum evtl. auch die Aussage mit den 5,10,15 Jahren. An Deiner Stelle würde ich schon das (sicherlich nicht leichte u. auch schmerzliche) klärende Gespräch suchen. So zu tun als ob, ist für beide Seiten sicherlich auch nicht leichter.
Es ist immer so schwer, gerade wenn man sich zum esten Mal liest, einen guten Rat zu geben. Ich hoffe, Dir ein wenig geholfen haben zu können, und bin mir sicher, dass Dich hier in Kürze noch weitere liebe Menschen an ihren bisherigen Erfahrungen teilhaben lassen, und Dir mit Rat u. Tat zur Seite stehen.
@Mapa...
Du tust mir immer so gut mit Deinem Zuspruch. Dafür danke ich Dir

Mein Papa hat mich vorhin angerufen - meine Oma hat wieder ein Ödem in der Lunge, dass aber wohl in den Griff zu kriegen ist. Die Herzrhytmusstörungen sind medikamentös unterdrückt und das Herz tut wieder so, wie´s soll
Die Geburtstagsvorbereitungen für den Großen laufen (der Backofen bruzelt, Luftballons u. Luftschlangen hängen überall - Nina findet das supertoll und sagt immer:"Ich hab auch Burztag morgen.") Ein ganz klein wenig hoff ich ja noch, dass meine Mama sich doch durchringt zu kommen morgen, sofern es ihr möglich ist. Für eine Überraschung gut ist sie immer
Ich wünsch Dir und Deinem Mann ein friedliches und schönes Wochenende Mapa
Liebe Grüße
Annika