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Alt 24.06.2008, 13:30
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Kimmy07 Kimmy07 ist offline
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Standard AW: Nach CT jetzt MRT - ist das notwendig?

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Zitat von marlu Beitrag anzeigen
Hallo und vielen Dank für Eure Antwort!!

Also ich werde mich wohl auf die Suche begeben und mir andere Ärzte suchen!
Auf die Idee bin ich gar nicht gekommen auch mal beim Internisten vorbeizuschauen.Bisher war ich nur bei meinem Onkologen wegen der Nachsorge und da ich alle 14 Tage zu meinem Gyn. muß, wegen dem Krankenschein, hat er sich dann die Narbe angeschaut. :
Hallo marlu,
ich würde Dir davon abraten. Ich fand auch den Kommentar von wegen sparender Ärzte und Budget ziemlich daneben, aber darüber haben wir schon endlose Diskussionen geführt.

Dieses Ärzte-hopping führt zu gar nichts. Gut, Du setzt Deinen Kopf durch und kriegst Deine Behandlung weil Dich der Internist wegen Lungenbeschwerden ins MRT schickt und der Rheumatologe wegen Knochenschmerzen ins CT. Jeder sucht seine fachspezifischen Erkrankungen, keiner stellt den Zusammenhang mit dem Krebs her. Das führt rein zu gar nichts, ausser zu unnötigen (!) und kostenintensiven (!!) Untersuchungen, die keinen Aussagewert zu deiner Erkrankung machen und Dich letztendlich noch viel mehr verunsichern. Denn würdest Du Deinen Krebs erwähnen, würden Dich verantwortungsbewusste Ärzte zum Onkologen zurückschicken...

Genau aus diesem Grund gibt es Onkologen. Und ein guter Onkologe überlegt zweimal, bevor er Untersuchungen anordnet. Wenn Du mit ihm nicht zufrieden bist und offensichtlich die Vertrauensbasis fehlt, warum sprichst Du ihn dann nicht konkret darauf an? Warum besprichst Du Deine Sorgen und Ängste nicht mit ihm? Ich denke, das ist der effektivste Weg, um das Problem zu lösen. Ich habe das im übrigen auch so gemacht wenn ich mich nicht richtig behandelt gefühlt habe und ich habe meinen Standpunkt stets sachlich begründet und diskutiert. So hatte ich zwar teilweise lange Sitzungen beim Onkologen, war jedoch jedesmal sehr zufrieden. Auch wenn ich nicht immer das bekommen habe was ich wollte, aber ich habe verstanden warum. Und im Zweifelsfall habe ich meinen Mann mitgenommen, da ein Aussenstehender die Lage oftmals besser beurteilen kann.

Dieses Ärztehopping hilft wirklich nicht, es verunsichert Dich im Gegenteil noch viel mehr. Und in der Tat, es ist extrem kostenaufwendig und führt letztendlich nur dazu, dass immer mehr Leistungen von den Kassen nicht bezahlt werden. Und seien wir doch mal ehrlich, woher kommt es denn, dass immer weniger Leistungen bezahlt werden? Sicher nicht, damit sich der Arzt neben dem Porsche noch einen Ferrari vor die Tür stellen kann
Ich arbeite als Notfallärztin auf der chirurgischen Notaufnahme und sehe das sehr oft. Da kommt jemand mit Knieschmerzen, war beim Hausarzt, der schickt ihn zum Röntgen und zum Spezialisten. Damit ist der Patient nicht zufrieden, konsultiert noch einen Arzt und stellt sich (gern natürlich am WE oder nachts) im Spital vor. Ich bohre immer ganz genau nach was die Anamnese betrifft und Ärztehopper verweise ich alle konsequent zurück zum Hausarzt. Denn bei drei unabhängigen Untersuchungen verdreifachen sich nur die Kosten, die Diagnose bleibt die gleiche und zurück ein völlig verwirrter Patient, im schlimmsten Fall mit 3 Diagnosen. Und ich fahre immer noch einen 11 Jahre alten Lancia Y mit kaputter Klimaanlage, puuuhh....

So, genug getippt. Wünsche Dir dass Du den richtigen Weg findest,
ganz lieben Gruss,
K.
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