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Alt 16.07.2008, 15:36
Mapa Mapa ist offline
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Standard AW: Betroffene und Angehörige im Umgang miteinander

Liebe Bibi,
das Ergebnis ist tatsächlich in unseren Augen gut, sogar sehr gut, verglichen mit vorher. Ich denke, dass Deine Mama es auch so gehört hat, aber durch die vielen Rückschläge und ständigen Auf und Abs sich unterbewusst versagt, es tatsächlich wahrzunehmen, weil sie Angst vor dem nächsten Ergebnis hat und dann der Hoffnungsschimmer evtl. wieder zunichte gemacht werden würde. Ich glaube, dass sie das nicht will und darum lieber denkt, dass es nicht so gut ist, dann kann sie und vor allem auch Du (weil sie ja weiß, wie sehr Du auch leidest) nicht enttäuscht werden. Ich glaube, dass sie vor allem Dich schützen wollte, indem sie Dir nicht eine Hoffnung gibt, an der sie selbst im Moment so sehr zweifelt. Wenn die Ergebnisse weiterhin so gut verlaufen, was wir uns alle so sehr wünschen, dann ändert sich dieses Denken bestimmt. Ich glaube, in solch einer Situation, in der man immer wieder in einem anfänglichen Optimismus von einer negativen Nachricht nach unten gedrückt wird, bekommt man das Denken, dass auch Positives nicht mehr positiv ist, weil man unterbewusst schon wieder an das bisher immer wiederkommende "Ab" denkt. Also folglich: Verdrängung des Positiven, dadurch auch kein negativ möglich, da ja sowieso schon negativ. Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine (klingt etwas konfus, weil schwierig zu beschreiben).
Einstweilen alles Liebe und herzliche Grüße
Mapa
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