AW: Adenokarzinom inoperabel
Hallo ihr Lieben,
da bin ich wieder. Wir hatten eine schöne Woche bei den Geschwistern meines Mannes, die allesamt ganz rührend lieb waren. Was sie immer sind, wenn ich sie sehe oder höre. Außerdem bin ich jetzt Karlsruhe-Fan. Der Stadt, nicht des Vereins. Nur der Dauerregen in München hat die Freude etwas getrübt. Und die Schneckenmengen, die ich dort infolgedessen einsammeln und wegtragen durfte. Ekelhafte Nachtschnecken - aber mein Mann hat sich sehr über meine Gewissenhaftigkeit amüsiert.
Heute dann wieder Zahnarzt und nun prompt wieder Schmerzen.
Aber auch wunderschöne Nachrichten mit der Post von der Uniklinik Köln (Da hatten wir das MRT vom Kopf hingeschickt): Weiter kein Zeichen für Tumoraktivität. Kein Ödem mehr. Nächste Kontrolle "angesichts des erfreulichen Verlaufs" in 3 Monaten. Ich finde es so sensationell, dass nach mehr als 3 Jahren dieses verdammte Ödem jetzt weg ist.
Ein bisschen habe ich jetzt auch nachgelesen. Und bin sehr erschrocken, liebe Michaela, als ich von dem Schlag gelesen habe, der dich da getroffen hat. Die beste Freundin zu verlieren ist so schlimm, dass ich es mir gar nicht ausmalen kann. Und nun das. Wieder einmal bewundere ich deine Stärke.
Dass dich die Entscheidung der MHH nun auch noch verwirrt, glaube ich gern. Hatte sich ja aber angedeutet bei deinem ersten Termin. Ich kanns nicht beurteilen - und weiß auch nicht, ob ich mich damit zufrieden gäbe. Du weißt ja, dass ich kein MHH-Fan bin. Hat der Dr. D. denn gesagt, was er bei Wachstum empehlen würde?
Euch ALLEN liebe Grüße und einen besonders herzlichen Willkommensgruß für Christel
Bettina
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