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Alt 02.09.2008, 20:18
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Kerstin22 Kerstin22 ist offline
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Registriert seit: 18.07.2006
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Standard AW: Betroffene und Angehörige im Umgang miteinander

Liebe Bibi,
ich finde es enorm wieviel du dir Gedanken über den Umgang mit deiner Mama machst. Wahrscheinlich zu viel, so dass du vielleicht nicht mehr weißt wie du dich verhalten sollst. Sorry, wenn ich falsch liege. Du solltest deiner Mutter zeigen, dass du für sie da bist, was du ja tust, und ansonsten vielleicht nicht alles auf die Goldwaage legen. Vielleicht möchte deine Mama so wie sonst auch behandelt werden. Normalität gibt einem Sicherheit und nimmt der Krankheit ein bisschen den Schrecken. Sicherlich ist das auch von Person zu Person unterschiedlich. Ich habe bei mir nicht das Gefühl, dass sich meine Umgebung besonders damit auseinandersetzt wie sie sich mit mir auseinandersetzen soll. Vielleicht sollte deine Mam noch mehr entdecken, was sie für sich tun kann. Wenn man als Patient das Gefühl hat, dass man etwas tun kann, geht es einem psyschisch besser. Z.B. Sport oder leichte Bewegung, wenn möglich, ist in jeder Phase der Erkrankung förderlich und steigert das Wohlbefinden. Wenn man aktiv etwas tun kann, ist man viel motivierter und glücklicher. Es tut mir leid, wenn ich jetzt etwas deiner Vorgeschichte nicht berücksichtigt habe. Du bist so fleißig am Schreiben, dass ich nicht alle deine Beiträge gelesen habe.
Liebe Grüße und alles Gute
Kerstin
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Morbus Hodgkin, II B mit Riskofaktor, ED 4/06, 8x BEACOPP eskaliert,Bestrahlung, 1. Rezidiv 03/07, 2x Chemo mit DHAP, 20.06.07 SZT; Bestrahlung;Reha, 2. Rezidiv, 18.04.08 allogene SZT, 03.06.08 komplette Remission , 2019: Knoten im Brustkorb, 03/19 ED Peripherer Nerventumor, 6 Zyklen Chemo, Bestrahlung, OP, bestätigte Remission 01/20
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