Auch ich hänge mich mal an!
Mein Name ist Caroline und ich bin 26. Ich lese in diesem Forum schon seit ca 1Jahr. Habe in Sachen Krebs, leider auch schon einiges erlebt. Meine Schwester,
ist leider letztes Jahr im August an Brustkrebs gestorben.
Sie kämpfte 3 lange Jahre dagegen. Leider wurde ihr Tumor erst sehr spät erkannt, da die Ärtzte die Schmerzen in der Brust erst mit geschwollenen Milchdrüsen verwächselten, da sie gerade ihr jüngste Tochter gestillt hatte.
Ich hatte noch viele schöne Stunden mit ihr, wofür ich sehr dankbar bin.

Es war jedoch sehr schwer, sie gehen zu lassen. Auch für meine Familie, die diese Krankheit echt sehr zusammengeschweißt hat.
Kaum diesen Schock akzeptiert, nächste Diagnose, Darmkrebs meiner Mutter.
Wir bekammen diese Diagnose kaum 6 Monate später.
Ok, im glauben, diesen Krebs diesesmal wirklich gut in den Griff zu bekommen,
schien es alles nicht so schlimm.
Jetzt, 5 Monate später, ein weiterer Schicksalsschlag, BSDK und es hat wieder mal meine MUM erwischt.
Wenn wir erlich sind, ist dieser Krebs nicht gerade ein Klack´s.
Ich kann und will es nicht, schon wieder einen wichtigen Menschen aus meinem Leben gehen zu lassen.
Was ich aber am aller schlimmsten daran finde, ist es dass dies alles immer mit unglaublichen Schmerzen verbunden ist. Dies hat einfach niemand

verdient!

Habe keine Ahnung, ob ich es noch mal schaffe, jemanden zu pflegen,ist mir bei meiner Schwester schon schwer gefallen.
Wobei ich es nicht missen möchte.
Habt ihr ein paar Ideen, wie man dies alles für sich selber noch verkraften soll?
Vielen Dank!
Lg Caro