Hallöle!
Tja, in den letzten Wochen hat sich tatsächlich wieder einiges getan....meine Mama blieb dann letztendlich doch länger im Clemenshospital, so dass ich tatsächlich 8 Tage wegfahren und "abschalten" konnte. Ich hab die Zeit echt genossen
Meine Mama hat sich in der Zeit echt aufgerappelt und weitergekämpft....bin total stolz auf sie!!! Keine Magensonde, kein Katheder, keine Herzrhytmusüberwachung...nein, meine Mama kann nun sogar schon wieder ein bißchen gehen (mit Krücke oder Rollator), sie kann sich an sehr viele Dinge erinnnern und freut sich nun darauf am Donnerstag nach Hause zu kommen. Ihr Sprechen ist auch bedeutend besser geworden, doch dass sie für manche Sachen ihre eigenen Worte hat oder zwischendurch doch die Erinnerung verliert gehört wohl mit zum Tumor.
Seit Mai hat sie nun z.B. kein Fernsehen geguckt, weil die Ärzte und Therapeuten meinten, dass es nicht für sie wäre, weil dann zuviele Eindrücke auf sie einstürmen würden. Meine Mama hat immer gerne fern gesehen - was meinen Vater allerdings immer sehr geärgert hat, es sei denn er wollte selbst was sehen - nur wie soll das zuhause werden? Davon abhalten kann man sie wohl schlecht - zumal sie sich durch eine gewisse "Wesensveränderung" auch nur noch wenig sagen lässt.
Hm, bleibt wohl nur abzuwarten wie es funktioniert und wie es weitergeht.
Ich bin verunsichert und habe auch Angst, weil meine Mama im Moment echt viel erreicht und fast vollständig "zurückgekommen" ist,... doch wie lange wird das mit einem Astrozythom III so bleiben,.... wann kann man auf den nächsten Schritt - die Bestrahlung - bauen??? Eine Nachreha wurde in erster Instanz abgelehnt, weil sie lt. Gutachten nicht ausreichend belastbar für eine Reha wäre, aber der Widerspruch läuft noch.
Bleibt wohl nur abzuwarten... (?) Liebe Grüsse
Marion