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Alt 04.11.2008, 21:44
Gitta aus Nürnberg Gitta aus Nürnberg ist offline
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Registriert seit: 11.03.2008
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Standard AW: Adenokarzinom inoperabel

Hallo an Alle,

Christel, wir beide verhalten uns in vielen Sachen gleich. Mir ist es einfach nach 3 Jahren vieles zuviel, andauernd bin ich unterwegs, Blutbild,CT, Besprechung, dazwischen ein Infekt. Hautarzt hilft mir auch, wenn die NW von Tarceva zu arg werden.
Zahnarztbesuche, da meine Zähne durch die Chemos einfach geschädigt sind, auch pro Quartal einer. Heute war ich mit Feger beim Impfen. Habe ich dann etwas Luft, lasse ich Franz-Josef sein Herz kontrollieren, Tierarztbesuch.
Manchmal habe ich einfach genug, ich kann gar nicht beschreiben wie satt ich alles habe.
Manchmal denke ich, die Hälfte der Zeit, die mir noch bleibt, sitze ich in Arztpraxen ab.

Sicher, es geht es um mein Leben. Ich habe eine Onkologin,der ich voll vertraue, die alles mit Kollegen bespricht. Ich habe das Klinikum und schon andere Meinungen eingeholt. Mehr geht bei mir im Moment nicht.

Ehrlich-ich glaube nicht-daß es für mich noch einen anderen Weg gibt. Vielleicht kommt mir der Zufall zu Gute, auf die Suche nach dem perfektem Mittel kann ich nicht mehr gehen. Ich bin ausgelaugt.

Bis bald
Gitta