Einzelnen Beitrag anzeigen
  #40  
Alt 17.12.2008, 21:33
Schnurri Schnurri ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 17.10.2008
Beiträge: 26
Standard AW: Pa hat kleinzelligen Lungenkrebs

Hallo,
habe mich die letzte Zeit vom Forum ferngehalten, weil mich die vielen traurigen Nachrichten zu sehr runter ziehen, und ich versuchen muss, mir meinen (sehr vorsichtigen) Optimismus möglichst lange zu erhalten. Ich wusste zwar, dass es bei dieser Erkrankung immer wieder Rückschläge gibt, aber wenn sie denn kommen, zehrt es doch sehr an den Nerven. Aber der Reihe nach:

Der zweite Zyklus wurde um eine Woche verschoben, da u.a. die Leukos so weit abgesunken waren (ein WErt war bei 600, die kritische Grenzue liegt wohl bei 1.000).

Zeitgleich mit dem zweiten Zyklus wurde mit der Bestrahlung begonnen. NW der Chemos hielten sich erstmal in Grenzen, die erste Blutuntersuchung war -wie bei der ersten Chemo- soweit im grünen Bereich. Am Montag (also am 14. Tag im zweiten Zyklus) bekam mein Pa (nachts bis über 39 ° C) Fieber, so dass wir sofort ins Krankenhaus sind. Die weißen Blutkörperchen sind noch weiter als beim ersten Mal runter, ihm ist zeitweise übel, teilweise war ihm auch schwindlig (ok, der Blutdruck war am Montag relativ hoch, heute dafür mit 100 zu 70 ziemlich niedrig) und er klagt über Schmerzen besonders beim Essen, nicht das Schlucken selbst, aber "danach". Er befürchtet, dass schon nach neun Bestrahlungen die Speiseröhre angegriffen ist. Er bekam gestern ein Schmerzmittel (irgend etwas mit Te...).
Heute hat er mit einem anderen Arzt darüber gesprochen und der will am Freitag eine MAgenspiegelung machen, damit man feststellen kann, ob ein Pilz dafür verantwortlich ist.
Auf die Frage meines Vaters was passiert, wenn die Werte nach der nächsten Chemo wieder so absinken, hieß es, dass er dann wohl mit der Chemo aufhören muss , was mich natürlich stark ängstigt.
Mein Vater bekommt eine Kombi aus Cisplatin und Etoposid, letzteres ist beim zweiten MAl von 120 mg (?) auf 100 gesenkt worden, Cisplatin blieb gleich.

Hat jemand einen Tipp, was man -außer die Dosis noch weiter zu reduzieren- noch tun kann, damit die Blutwerte nicht in der kritischen Bereich absacken kann?

Die Bestrahlung ist seit Montag ausgesetzt, ist natürlich auch beschi**en.

War vielleicht jemand in einer ähnlichen Situation, wo es dann doch besser als erwartet weiterging?

Besorgte Grüße Schnurri
Mit Zitat antworten