AW: Entscheidungen zu AHT und Nachsorge
Hallo Susaloh,
ich habe mich vor ca. einem Jahr auch mal mit dem Test beschäftigt. Dann hat mich aber folgendes Argument davon abgehalten ihn machen zu lassen: Der Test bezieht sich auf im Blut zirkulierende Tumorzellen. Gefährlich aber sind die Tumor(stamm)zellen, die sich irgendwo festgesetzt haben. Die können gerade nicht gemessen werden.
Was die Nachsorge mit bildgebenden Verfahren betrifft halte ich es, mit einer Ausnahme, so wie die Leitlinien es vorsehen, also nur bei Symptomen. Zuerst zugegebenermaßen nur deshalb, weil ich keinen Arzt hatte, der entsprechende Untersuchungen auch aus psychischen Gründen gemacht hätte. Inzwischen komme ich ganz gut damit klar. Wenn ich sehe - hier im Forum aber auch in der Verwandtschaft - wie schwierig die Interpretation der Bilder ist und wieviele falsche Diagnosen dabei herauskommen, bin ich ganz froh, dass diese Prozedur nicht regelmäßig ansteht.
Die erwähnte Ausnahme betrifft einmal jährlich eine Ultraschall-Untersuchung des Oberbauches einschließlich Rippenfell. Grund hierfür ist allerdings, dass in meiner Familie mehrmals Leberkrebs aufgetreten ist und ich in dieser Hinsicht nichts anbrennen lassen möchte. Das Rippenfell erwähne ich deshalb, weil Wasser zwischen Rippen und Rippenfell auf Lungenmetas schließen lassen würde.
Ansonsten bin ich sofort beim Arzt, sobald sich Veränderungen über mehrere Wochen bemerkbar machen. Das war bisher einmal der Fall. Und obwohl er gleich meinte, da wär' nichts, bekam ich meine CT-Untersuchung. Zum Glück behielt er recht.
Sicher bekommst Du noch andere Statements, wenn alle aus ihrem Weihnachtsurlaub/-reise zurück sind.
Alles Gute
Elik
|