Hallo Ihr Lieben
@ Chris, PN folgt!
@ Knuffel! Ich versteh dich wirklich nur zu gut. Ich bin auch Weltmeister im Angsthaben! Aber die langjährige Erfahrung hat mir so oft schon gezeigt, dass man sich damit so verrückt machen kann, dass man schließlich fast handlungsunfähig ist. Wichtig ist, dass ihr den Ärzten vertraut. Ist doch klar, dass sie einem vor einer OP erzählen, was alles schiefgehen kann, dazu sind sie verpflichtet. Aber trotz der Aufklärung habt ihr doch keine Entscheidungsfreiheit. Du sagst doch nicht, dann lieber keine OP, sie könnte ja schiefgehen! Wenn er nicht operiert wird, geht es auf jeden Fall schief.
Also such nach deinem Gottvertrauen und sag dir jeden Tag "Es wird gut!", mindestens immer wenn du daran denkst. Meine Psychologin hat mir einen guten Trick gegen das Hamsterraddenken gegeben.Ich habe mir an mein linkes Handgelenk ein Gummibändchen gemacht. Immer wenn die gleichen Gedanken kamen, habe ich am Bändchen gezogen und es zurückschnicken lassen. Das tut weh. Und in dem Moment habe ich sofort mit dem aufgehört, was ich gerade getan habe. Zum Beispiel staubsaugen; aufhören und Betten machen; später weiter staubsaugen. Verstehst du, was ich meine? Man muss seinen Kopf aus dem Gedankenkreis reißen. Aber glaub mir, es klappt.
Bis 18.02. ist noch so lange hin, warum warten die überhaupt so lange bis zur OP? Versuch einfach irgendwie den Ball flach zu halten. Such dir Beschäftigungen , die dich aus deinen bösen Gedanken holen. Wir haben keinen Einfluss auf das was kommt, wir müssen es annehmen und akzeptieren lernen. Wenn der schlimmste Fall eintritt, werdet ihr auch damit leben. Aber bis dahin müsst ihr einfach eure Befürchtungen von euch schieben. Sie machen euch nur mürbe.
@ Dagmar, ruf doch einfach mal in Ulm an und frag nach. Vielleicht kann dir der Doc weiterhelfen.
@ Theka, wie geht es bei euch? Habt ihr endlich ein Ergebnis vom Gutachten?
Ich hatte mich gestern Abend mit einigen Freundinnen getroffen. Es war wunderbar! Wir haben gelästert, über die Männer natürlich (entschuldige Chris), gelacht, gesungen und gesoffen (natürlich nicht ganz so doll, nur ein bisschen). Heute morgen geht es mir richtig gut. Dieser Abend hat mich so befreit und unglaublich gut getan. Vor lauter Verpflichtung und Katastrophen vergisst man, was das Leben wirklich ausmacht. Einfach mal ungezwungen sein und sich die Sorgen aus dem Kopf lachen. Meinem Mann geht es inzwischen auch immer besser. Ich hoffe, dass es keine Infektion gibt, dann ist es diesmal wohl überstanden. Wasser kommt keins mehr aus der Nase.
Jetzt ist er wohl wieder dicht, hihi.

Wenn mein Restalkoholpegel es zulässt, werde ich ins Krankenhaus fahren und ihn mit Kuchen beglücken.
Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Sonntag, und auch wenn es draußen schmuddelig ist, fangt die Sonne in euer Herz und lasst sie euch wärmen. Wir hier brauchen das alle hier.
Liebe Grüße, Benita