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Alt 02.02.2009, 10:54
dani9 dani9 ist offline
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Registriert seit: 22.08.2008
Beiträge: 9
Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo Birgit!

Deine Nachricht stimmt mich furchtbar traurig, trotzdem habe ich das bedürfnis dir zu antworten.
Wie du sicher schon in erfahrung gebracht hast, ist die diagnose rippenfellkrebs eine katastrophe (eine Heilung ist nicht möglich) - so schwer es auch ist ich denke (auch aus eigener erfahrung) falsche Hoffnungen zu machen bringt nichts.

Ich würde euch raten, sollte eine große OP noch möglich sein - diese zu machen - nur dadurch kann man die lebenserwartung erhöhen. Obwohl es eine sehr sehr schwierige OP ist und die Erhohlung sehr langwierig ist es doch eine Chance. Wenn eine OP nicht möglich ist (vermute ich, weil verklebt wurde..), dann sofort mit Chemo beginnen, das momentan beste Mittel ist ALIMTA. Mein Stiefvater hat diese gar nicht so schlecht vertragen, ev. Übelkeit, Appetitlosigkeit.
Durch die Chemo kann man hoffen, daß der Tumor im besten Fall etwas zurückgeht bzw. das Wachstum einstellt.

Zusätzlich würde ich euch dringend raten, ev. über Heilpraktiker (wir waren Klinik Pro Leben) mit hochdosierten Multivitaminen, WOBEMUGOS Tabl., OPC etc., das Immunsystem hoch zu halten. wenn das gelingt kann der körper selber kämpfen und zumindest mögliche zusätzlich Komplikationen wie Lungenentzündung vermeiden.
In der Apotheke gibt es gute Mittel (weiß den namen nicht mehr genau, glaube ORTHO IMMUN ) mit dem man wieder zu kraft kommt, während und nach der Chemo.

auf alle Fälle BITTE BITTE keine Zeit verlieren, unser Arzt sagte immer: der Krebs kennt keinen Feiertag - er arbeitet ständig !!!!

Ich hoffe für Euch, daß der Tumor langsam wächst oder ein Zeit lang zum Stillstand kommt. Es kommt auch sehr darauf an, mit welchem Asbest dein Papa in Kontakt war, da gibt es verschiedene Arten von ganz schlimm bis nicht so schlimm.
Bei meinem Stiefvater hat leider gar nichts geholfen, der Tumor ist irre schnell gewachsen - nicht mal die stärkste Chemo hatte eine Chance. Ein bekannter von mir lebt schon 3 Jahre mit der selben Diagnose .... also hoffen und handeln. !!!

Noch eines: die Ärzte fragen fragen fragen, infos überall einholen, du mußt alles wissen über Mittel und deren Nebenwirkungen. Mit dem Hausarzt reden, damit man dort immer auf die schnelle was holen kann zb. bei Verstopfung, übelkeit etc. Dein Papa sollte in der Klinik einen Arzt haben, den er vollkommen vertraut.

Ich denke daß war jetzt fürs erste genug Info, aber es gibt soviel zu sagen .... hoffe ich habe dich jetzt nicht total zugequatscht.

Alles Gute und nicht aufgeben

dani
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