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Zitat von I.J.
Reale Soziale Kontakte habe ich inzwischen 0. das macht mir schwrr zu schaffen. Sie lassen mich fallen wie eine faulige heiße Kartoffel und geben mir die Schuld dafür.
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Also, ich habe die Erfahrung gemacht, dass einige meiner Bekannten unsicher sind. Aufgrund dieser Unsicherheit rufen sie nicht an. Ich melde mich dann bei denen und spreche ganz offen über die Krankheit oder frage, ob wir uns nicht mal wieder treffen können. Das funktioniert ganz gut. Die meisten sind auch bereit, mich zuhause zu besuchen, wenn es mir nicht gut geht. Mein Bekanntenkreis ist dabei auch nicht besonders groß. Ich merke aber, dass es mir guttut, wenn ich wenigstens so ein, zwei Termine die Woche habe.
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Ich würde amliebsten alles abblasen. ich habe überhaupt keine Kraft mehr und weiß auch nicht mehr wofür eigentlich. ach. vielleicht ist mir einfach nicht mehr zu helfen. Keine Ahnung. Entschuldigung, ich mußte mir das jetzt mal von der Seele schreiben.
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Ach mensch!

Das kenn ich auch! Wie Du weißt, bin ich ja bei einer sehr guten Psychoonkologin und sie sagte mir, dass das so gut wie alle Chemopatienten haben. Er kommt aber von außen! Das sind sehr starke Medikamente, die wir bekommen. Und dazu müssen wir noch mit so einer heftigen Diagnose fertig werden!! Ich habe nach der letzten Chemo zwei Wochen jeden Tag mindestens einmal geheult. Und auch jetzt, in Woche drei noch unkontroliierte Heulausbrüche. Und nächsten Montag kommt schon Chemo Nr. 4 und bei jedem Mal wirds schwerer. Mir hilft es aber manchmal daran z denken, dass diese heftigen Gefühle normal sind!
Und dann würde ich mir an Deiner Stelle viele Notizen machen und den Arzt dann löchern. Egal, ob er was von Homöopathie hält oder nicht. Das mache ich auch immer so.