AW: Die "richtige" Chemo
Zitat:
Zitat von mahanuala
...das angesprochene vertrauen eben...nicht zuletzt ist das sicher ein entscheidenter punkt für eine gute compliance bei der behandlung und vermittelt ein gutes grundgefühl das zum gesundwerden notwendig ist....
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Der Meinung bin auch, ich halte dieses Vertrauen für absolut überlebensnotwendig. Das Problem ist eben, wenn ich alles und jede Behandlungsmethode in Frage stelle, wird ein Vertrauensverhältnis von Seiten des Patienten nie aufgebaut werden können.
Ich hatte damals das Glück in meinem Brustzentrum wirklich kompetenten Ärzten zu begegnen. Das wurde mir aber eigentlich erst im Nachhinein bewusst. Ich war damals von der Diagnose so geplättet, dass es mir gar nicht in den Sinn kam, im Internet so recherchieren. Für meinen Teil war das ganz gut so und ich bin heute noch davon überzeugt, die optimale Behandlung erhalten zu haben. - Allerdings versuche ich mich heute so gut als möglich schlau zu machen und ich habe zwischenzeitlich schon oft das Kompliment gehört, ich sei eine "sehr aufgeklärte Patientin". Maße mir aber trotzdem nicht an, vorgeschlagene Behandlungsmethoden oder Untersuchungen besser beurteilen zu können, schließlich fehlt mir (im Gegensatz zu meinen Mann) dafür das Medizinstudium und natürlich die im Berufsfeld erworbene Erfahrung. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass sehr oft von meinen behandelnden Ärzten dann auch auf Vorschläge oder Zwischenfragen meinerseits eingegangen wird. Aber schließlich rede ich auch mit Ihnen und nicht über sie.
Grüße aus dem sonnigen Schwaben
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„Die hellen Tage behalte ich, die dunklen gebe ich dem Schicksal zurück“
Zsuzsa Bánk
Geändert von Mary-Lou (03.02.2009 um 14:36 Uhr)
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