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ich denke, mit "umsonst" arbeiten meinte Kerstin, dass ja auch während der Wiedereingliederung nicht der Arbeitgeber den Lohn zahlt sondern die Krankenkasse das Krankengeld
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das ist mir neu.... hier bekomme ich automtatisch wieder Gehalt, wenn die Krankschreibung und damit das Krankengeld beendet ist. Die Wiedereingliederung wurde intern und ohne "Gesetzeszwang" abgesprochen, d.h. ich musst nur 4 Stunden pro Woche arbeiten, bei vollem Gehalt, erst im März 2008 bin ich wieder voll eingestiegen, vorher ging es auch nicht so gut, wegen der Bewegungs-und Wortfindungsprobleme....hatte wohl den Arbeitsbeginn etwas überstürzt....
Ich habe eine Schwerbehinderung von 80% aufs Auge gedrückt bekommen und damit bezahle ich keine Gehaltssteuern mehr , das ist viel Geld, was ich damit mehr verdiene, Urlaubsansprüche (siehe die 5 Tage) gibt es hier nicht.
Bei uns ist es so geregelt (für alle Arbeitnehmer, dass man zusätzlich 3 Tage Ferien bekommt, wenn man das ganze Jahr über nie gefehlt hat.
Gemobbt hat mich bis jetzt nur einmal eine "nette" Kollegin (eine Österreicherin) - wegen meiner (seit der Chemo) verschwommenen Aussprache und Wortfindungsstörungen, aber das ist an mir vorbeigerauscht, obwohl es mich im ersten Moment schwer geärgert hat.
Allerdings ist die Sprache (Deutsch) mein "Arbeitsmittel" ....nicht die körperliche Arbeit, ist also echt doof, wenn man nicht mehr richtig fliessend sprechen kann und immer Aussetzer hat. Inzwischen geht es jedoch wieder besser.

Zudem muss ich ständig zwischen drei Sprachen "wechseln" , es erfordert so schon hohe Konzentration und Übung und als ich 3 Monate nach der Therapie zu arbeiten begann, war ich nicht immer in der Lage dazu. Meine Vergesslichkeit hat mich am meisten belastet. Inzwischen schreibe ich mir alles auf.
Und zweimal bin ich auch wegen Gleichgewichtsproblemen schlicht und einfach - umgefallen, sehr peinlich, wenn man sich auf dem Boden wiederfindet
Ansonsten spricht niemand über meine Krankheit, wurde nur aufmerksam angesehen, als ich meine Locken abgesäbelt hatte. Ab und an fragt man mich: "Wie gehts ?" und ich gebe zurück: "gut" - damit hat es sich erledigt.
Ich wollte ja wieder arbeiten, hätte ja auch zu Hause bleiben können.... somit wird auch von mir erwartet, dass ich meine Arbeit reibungslos mache.... nix mit Mitleidsfaktor und so... Wenn man noch nicht in der Lage ist zu arbeiten, sollte man es auch nicht machen (meine Meinung)
Meine Ferien von 2007 durfte ich im Sommer 2008 nachholen, aber auch das war intern abgesprochen.
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ja, nun habe ich hier so ernste Sachen in den Kaffeeklatsch getippt.... also gleich hinterher: hier ist es warm, die Sonne scheint, heute habe ich frei und fahre an den Stand...jippiehe !!!