Bin neu dabei
Hallo an alle im Forum,
und einen Glückwunsch zu den Beiträgen. Ich konnte mich hier schon ein bisschen einlesen, habe aber bestimmt noch die eine oder andere Frage.
Kurz zu meiner Person:
Vorname: Achim, 51 Jahre alt, geschieden aber mit Kontakt im positivem Sinne, 2 Kinder – Tochter 12 & Sohn18 Jahre alt. Wohne in Oberhausen / Rhld.
Teilweise EU Rente seit 2005. Anerkannte Berufsunfähigkeit.
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Die Erkrankung wurde eigentlich aus einem anderen Grund entdeckt. Ich war bei meiner Hausärztin wegen einer Durchblutungsstörung im linken Bein. Konnte kaum noch 100m. schmerzfrei laufen. Die Diagnose ist hier ein Verschluss der Arterie (PAVK). Im Volksmund auch „Raucherbein“ genannt.
Nebenbei erzählte ich meiner Hausärztin dann auch noch, dass der re. Lymphknoten seit ca. 3 Monaten stark geschwollen ist. Es folgte eine Ultraschalluntersuchung und sie meinte dass das wohl operiert werden muss.
Das war am 21.01.2009.
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Ich erhielt zuerst eine Überweisung ins Elisabeth Krankenhaus in Essen, wo die PAVK dann auch nach einer Dopplersonografie bestätigt wurde. Es muss operiert werden. Mit einem Stent ist da nichts mehr zu machen.
Hier wurde auch der Lymphknoten begutachtet und man meinte, dass das als erstes abgeklärt werden muss.
Das war am 10.02.2009.
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Ich erhielt eine Überweisung zum HNO, von da aus eine zur Uni Klinik Essen in die HNO Abteilung.
Termin zur Voruntersuchung war der 12.03., hier habe ich dann einen Termin zur stationären Aufnahme für den 22.03. erhalten.
Am 23.03. wurde ich operiert, die OP ist gut verlaufen, Lymphknoten raus und auf das Ergebnis warten…
Am 26.03 lag dann das Ergebnis vor:
CUP Syndrom rechts zervikal – R59.0
Histologie: niedrig differenziertes Plattenepithelkarzinom
Zur weiteren Abklärung habe ich für den 03.04. einen Termin zum PET-CT erhalten.
Eigenartigerweise hat mich die Diagnose nicht so sehr geschockt. Kann vielleicht daran liegen, dass ich durch die Krebserkrankung meine Mutter da schon einiges mitgemacht habe. Auch mein eigenes Krankheitsbild ist bis jetzt nicht so ohne, wenn ich so zurückblicke.
Die Kinder wissen davon noch nichts, da liegt bei meinem Sohn erst ein zu frisches Ereignis vor. Der Vater seiner Freundin ist vor kurzem an Krebs gestorben.
Da will ich die Sache erst einmal abwarten, wie die weiteren Diagnosen sind und was gemacht werden muss.
Die PAVK ist somit erst einmal zweitrangig geworden. Ich denke, dass ich darüber in den nächsten Beiträgen mehr sagen kann. Wie es damit weitergeht.
Weiteres:
Beitragsbefreiung bei der KK ist durch (chr. Krank, nur 1% Zuzahlung), brauche dieses Jahr nichts mehr zuzahlen. Außer die Privatrezepte…
Mit der PAVK Diagnose habe ich dann auch einen Antrag auf volle EU Rente gestellt. Hatte heute einen Untersuchungstermin bei der LVA. Hier wurde nach Aktenlage entschieden, gar keine Untersuchung gemacht. Bewerte ich mal positiv. Den Bescheid soll ich in 3-4 Wochen erhalten.
Parallel läuft noch der Verschlimmerungsantrag beim Versorgungsamt (jetzt 50% SB) und der Antrag auf GEZ Befreiung.
Beim Versorgungsamt muss ich das CUP Syndrom noch „nachreichen“.
Ich denke, das war es für das erste Mal. Hoffe, ich habe euch nicht zu sehr zugetextet…
Einen schönen Abend und einen lieben Gruß an alle,
Achim
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CUP Syndrom re. zervikal
Histologie: niedrig differenziertes Plattenepithelkarzinom
Das Leben geht weiter...
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