AW: Schmerzen und Erbrechen, wie geht es weiter?
Hallo Anne,
du bist nicht unsensibel. Du hast schon recht damit, dass ein Gespräch zwischen den Geschwistern und der Mutter wichtig wäre. Vor allem, weil bei häuslicher Pflege sicher einiges organisiert werden muss. Ich kann mir aber vorstellen, dass das sehr schwierig werden kann, wenn in einer Familie über solche Dinge nie offen gesprochen wurde.
In den meisten Krankenhäusern gibt es Sozialarbeiter, die sich mit den Dingen rund um eine Krebserkrankung gut auskennen. Die Fragen wie, was kann und muss man wo beantragen, welche Möglichkeiten hat man usw. beantworten können und, was ja in vielen Fällen auch wichtig ist, bei der Beantragung von Leistungen und Hilfen unterstützen. Hilfreich ist auch die Seite der Deutschen Krebshilfe, die einen Informations- und Beratungsdienst anbietet. Der VdK bietet auch umfangreiche Hilfen an, ich glaube aber, dass man da Mitglied sein muss.(sicher bin ich nicht)
Zum weiteren Verlauf der Krankheit und eventuellen Prognosen kann ich leider nichts sagen. Es gibt aber immer Hoffnung.
Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft und alles Gute.
Liebe Grüße Uta
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