AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK
Hallo,
heute war ich bei der Psycho-Dame.
Habe erstmals über ALLES reden können, was in den letzten Tagen von Papa geschehen ist.
Über meine Hilflosigkeit bei der undichten Mophium-Zufuhr.
Über alles das, was ich mit meinen Papa noch in dieser Zeit erlebt habe an Nähe, Kampf und Verzweiflung.
Über die Verantwortung, die ich in der Familie in dieser Zeit tragen musste.
Weiß nicht, wie ich damit zurecht kommen soll.
Kann noch gar nicht mit der Trauer beginnen, bin so damit beschäftigt, zu verdrängen.
So schlimm es ist, der Tod meines Vaters ist bei mir noch gar nicht als Thema angekommen, geschweige denn, dass ich mich damit auseinander setze.
Habe von ihr die dringende Empfehlung bekommen, mich krank schreiben zu lassen.
Beim Tod eines Ehemannes oder Kindes kann ich das verstehen.
Aber so?
Wie seid ihr damit umgegangen?
Alles Liebe von Kirsten.
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Mein Papa: Diagnose BSDK mit Lebermetastasen Ende Mai 2008
Den schweren Kampf verloren am 05.04.2009
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Geändert von Kirsten67 (16.04.2009 um 20:50 Uhr)
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