AW: Druck auf der Seele - 1 Jahr nach der Diagnose
Hallo zusammen!
Es ist ein großer Irrtum zu glauben, dass irgendwann nach Therapieende "alles wieder normal" sei!
Ich habe mittlerweile viele Frauen kennengelernt, die irgendwann, wenn sie mehr oder weniger als "gesund" gelten, Probleme haben.
Sei es mit körperlichen Nachwirkungen, die sich irgendwann einstellen (lichter Haarwuchs, dauerhaftes Lymphödem, u.s.w.) oder mit seelischen "Durchhängern" wie Du sie beschreibst, liebe Hanna.
Wir ALLE müssen uns darüber bewusst werden, dass die Diagnose Krebs unser Leben DAUERHAFT verändert - egal, wie der einzelne "Fall" konkret aussieht.
Wenn dem nicht so wäre, würde man wohl kaum auch hier viele Frauen treffen, die eigentlich schon Jahre ohne Befund sind und sich ja eigentlich von der Thematik verabschieden könnten - so, wie man nicht mehr an eine Erkältung denkt, wenn man sie überstanden hat.
In dem Moment, in dem man sich damit anfreundet, die Nachwirkungen der Krankheit in sein Leben zu integrieren und sich selber Raum und Zeit einzuräumen für "schlappe Zeiten" (sei es seelisch oder körperlich) kommt man schon ein Stück weit besser damit klar.
Liebe Grüße,
Ullala
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