AW: Herzlich Willkommen:Angehörige,Betroffene und Hinterbliebene
Hallo Morgana,
in kurzen Worten hast du ganz präzise die Situation erkannt.
Wir sind erst ca. 8 Wochen zusammen, vieleicht ist diese Zeit einfach zu kurz, um alles zu verstehen was mit ihr jetzt passiert, wie sie fühlt und denkt. Sie hat dies alles vor 9 Jahren auch schon mal durchmachen müssen. Sie kennt alles, was mit dem Brustkrebs zusammenhängt, Thearapien, ob Hormon oder Vitamin- usw. Außerdem arbeitet sie in einem Beruf, wo sie u. a. Krebskranke betreuen muß und kennt daher die Brisanz des zweiten mals.
Ich komme, denke ich, daher nur mit Platitüden daher, die ihr nicht weiterhelfen. Sie sagte mal, es wäre besser dumm und naiv zu sein, als das Wissen zu haben, was sie besitzt.
Dies ist sicher auch ein Grund, dass sich eine Distanz zwischen uns aufgetan hat. Und ich denke halt, um sie zu verstehen brauch ich Hilfe, wie ich ihr gegenüber mich verhalten soll. Welche Worte sie unterstützen.
Oder solte ich mich zurückziehen ? Das würde mir aber das Herz brechen!!
Danke für Deine/Eure Unterstützung.
Stephan
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