Erfahrungsaustausch
Hallo Karin!
ja, eigentlich hat die Lähmung auch nicht direkt mit dem Krebs zu tun. Es war halt nur so, dass man meiner Mutter für die Chemo den Port eingesetzt hat, der sich dann entzündet hat. Weil die Entzündung nicht erkannt wurde, hat sich die Sepsis im ganzen Körper ausgebreitet und die Bakterien haben sich unter anderem wie eine "Kruste" um die Wirbelsäule gelegt und da die Nerven abgeklemmt. Daher kam dann die Lähmung. Weil ewig nichts getan wurde, sind eben bleibende Schäden zurückgeblieben. Ein Fall von "dumm gelaufen" eben (wie die Ärzte sagen, allerdings mit anderen Worten. Natürlich können sie überhaupt nichts dafür...). Genau das macht einen so wütend, weil das alles nicht hätte passieren müssen und meine Mutter so gute Chancen hatte. Vom Krebs ist jetzt übrigens überhaupt nicht mehr die Rede, angeblich soll die 1. Chemo schon alle Krebszellen vernichtet haben, aber da habe ich so meine Zweifel. Leider bin ich sicher, dass früher oder später noch ein Rezidiv folgen wird.
Wasser in den Beinen hatte meine Mutter nicht, sie hatte nur während der Sepsis Ödeme am ganzen Körper, die sehr schmerzhaft waren und ihren Körper auf das doppelte Volumen haben anschwellen lassen. Das hing wohl aber mit dem Nierenversagen zusammen (wegen der Sepsis), weil der Körper da nicht entwässert hat. Aber ich weiss, dass es Entwässerungsmittel gibt, die wird doch Deine Mutter sicher auch bekommen, oder?
Ich wünsche Euch jedenfalls alles Gute!
Lieben Gruß,
Karin
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