AW: Angst um meine Mutter
Hallo Dorchen,
ja es war wirklich ein Schock, aber nur weil er so wahnsinnig viel abgenommen hat und eigentlich wie ein Kriegsgefangener ausgesehen hat. Diese verdammte Krankheit. Ansonsten war er fast der Alte. Hat sogar weiter seine Späßchen gemacht. Umso so weher tut es, ihn so leiden zu sehen, weil was anderes ist das nicht. Er wird über eine Magensonde ernährt, aber viel nutzt die auch nicht. Er nimmt einfach nicht zu.
Nee meine Mum will weder essen noch trinken. Mit einem Strohhalm haben wir es auch schon ausprobiert, aber sie presst einfach den Mund so zu, so dass kein Durchkommen ist. Aber seit vorgestern hängt sie wieder am Tropf und bekommt so ihre Flüssigkeit. Zuletzt hatte ich ihr die Fanta mit einer Spritze in den Mund geträufelt, aber das war letzte Woche. Seit dem will sie nicht mehr.
Genau so sehe ich das auch. Ich lasse jeden Tag auf mich zukommen und frage mich jeden Tag was mich nun erwartet und habe immer ein wenig Schiss.
LG Nicky
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Du hast gekämpft, solange Du konntest
und den Mut loszulassen, als es nicht mehr ging.
Alles wird gut, mach Dir keine Gedanken um uns.
Du bist heim gegangen, als Du wusstest es ist Zeit dafür ....
*03.07.1950 +04.08.2009
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