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Alt 20.08.2009, 15:30
Benutzerbild von BarbaraO
BarbaraO BarbaraO ist offline
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Registriert seit: 12.10.2004
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Standard AW: was wird jetzt

Liebe Birgit,
wegen des Brustzentrums schau mal hier: http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?t=21338
Die Krankenhäuser sind nach Postleitzahlen geordnet und Brustzentren sind beonders gekennzeichnet.

Überrumpelt fühlt man sich wohl immer, wenn man plötzlich und unerwartet hört, dass man Krebs hat.

Mein Gyn ertastete den Tumor am Donnerstag, 12. Dezember 2002, machte eine Mammografie und auch gleich eine Biopsie.
Am Montag, 16. 12. war ich schon im Krankenhaus, wurde Dienstag operiert und saß dann Weihnachten wieder zuhause unterm Tannenbaum.
Natürlich war am 12. noch nicht sicher, dass es Krebs war. Trotzdem sollte "das Ding" raus. Er empfahl das und ich wollte das auch unbedingt, denn aus jedem harmlosen Ding kann ein Krebstumor entstehen.
Die Diagnose stand aber am Montag fest.

Im Nachherein bin ich froh, dass das alles so war; dass ich gleich ins KH musste, weil es über Weihnachten schließt (Belegbettenkrankenhaus), dass ich nicht viel Zeit zum Nachdenken hatte, dass ich kein Internet hatte und einfach meinem Arzt vertraute, der mit letzenendes das Leben gerettet hat.
Der Tumor war klein und gemein und meine Lymphknoten waren stark befallen. Die Prognose war niederschmetternd.
Mit geht es heute gut. Nichts ist wiedergekommen und das wird hoffentlich so bleiben.
Mein Großvater starb an Krebs. Sonst war niemand erkrankt und ich war fest davon überzeugt, sowas nicht zu bekommen.
Das hatte ich auch meinem Gyn erklärt, dass er schon sehen wird, dass das Ding ganz harmlos ist.

Du schreibst, dass Du brusterhaltend operiert werden kannst.
Das ist doch schön. Bestrahlungen sind normal und gut auszuhalten.
Vielleicht brauchst Du ja wirklich keine Chemo aber wenn doch, so hilft sie Dir, die letzten Krebszellen abzumurksen.

Lieber Gruß
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