AW: Krebs-Neuling mit der Bitte um Hilfe
Hallo Marie - Su,
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Wieso sagt einem niemand das die Gefahr der Metas im Kopf besteht und sogar ziemlich hoch ist?Wieso machen Ärzte nur Daumen hoch oder Daumen runter Diagnosen anstatt einfach nur mal Fakten zu nennen damit man weiß was Fakt ist und eventuell auf einen zukommen kann???
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Die Ärzte können keine Voraussagen über Metastasen machen, auch nicht wo und wann sich Metastasen voraussichtlich ansiedeln. Daran wird jedoch geforscht - siehe Focus.
Ausserdem müssten sie dann fast jedes Organ aufzählen in dem sich Metastasen ansiedeln könnten. Bei Lungenkrebs z.B. Nebenieren, Leber etc.
"Metastasenbildung - Der Tumor arbeitet vor"
http://www.focus.de/gesundheit/ratge...id_102364.html
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Ich war der Überzeugung nach der OP geht es "nur" noch ums Lernen mit einer Lunge klar zu kommen und regelmäßig zu Untersuchungen zu gehen um sicher zu gehen das wirklich nichts mehr nachkommt
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Eine Tumorerkrankung ist immer eine sehr, sehr unberechenbare Erkrankung auch wenn man operiert wurde! Deshalb musste Deine Mama auch immer zur regelmässigen Nachuntersuchung.
Diese Nachuntersuchungen werden i.d.R. in regelmässigen Abständen über 5 Jahre lang durchgeführt.
Bleibt ein Betroffener fünf Jahre krebsfrei, gilt er für die Ärzte als geheilt.
Wünsche Dir und Deiner Mama alles Gute
Viele Grüsse
Gabi
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ED April 2008: Kleinzelliges Bronchialkarzinom pT4c,N3,M1,G3(StadiumIV)Nebenierenmetastasen re., Lymphknotenmetastasen bds.
01/09 Lebermetastasen, Lympknotenmetastase kleinkurv. Magen, 01/10 LK Bauchspeicheldrüse und Mediastium
ED April 08: Brochoskopie: Exzision und Laser-Destruktion
5-8/08: Chemo Carboplatin /Etoposid,
9-10/08:Bestrahlung Bronchial Tumor 41 Gy
1-3/09: ChemoTopotecan,
4-7/09: Chemo ACO
9-11/09 FOLFIRI, 11-12/09
Taxotere, seit 1/10 Bendamustin
Geändert von jojo08 (21.08.2009 um 17:45 Uhr)
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