AW: Sechs Wochen Ungewissheit u kein Befund
Meine Lieben!
Nun sitze ich da und weine und weine....
Eure Anteilnahme, Euer da sein, Eure Worte... dafür kann ich Euch nicht genug danken.
Ich bin nicht alleine!
Netti...über Deine Zeilen habe ich mich so sehr gefreut...Du machst mir Mut...Du wunderbare..besondere Frau!
Ich schaffe so viel und ich bin so stark und dann wenn ich von meinem Vater komme, habe ich das Gefühl gerade zieht mir einer den Teppich unter den Füßen weg.
Er lag da und schlief. Ich habe ihn fotografiert. Ich konnte diesem Impuls nicht widerstehen. Später wenn sie nicht mehr in der Veranwortung stehen, werden meine Geschwister kommen und Fragen stellen. Dann werde ich ihnen genau dieses Dokument reichen.Als mein Vater aufwachte war er so glücklich mich zu sehen. Da sagte er "Die werden mich nicht durchbringen!"
Ich habe gesagt "ICH" werde dich durchbringen! Ich habe ihn Löffel für Löffel gefüttert und ich habe ihm die Fortimels eingeflößt. Ich werde es schaffen!!!
Er schaffte es nicht mal die wenigen Meter zur Toilette. Als er zurück kam, war er total erschöpft und sagte er sei fertig wie nach einem Maraton. Er könne es nicht fassen. Noch im Sommer hätte er 20 km Fahrrad fahren können.Er sagte ...da schau ich aus dem Fenster und das Leben ist anders...es ist Herbst...ich rieche den Winter, ich dachte dieser ist noch so weit...mein Leben ist gelebt!" Ich habe so geweint. Nun bin ich da im Laden...sehe verheult aus wie ein Monsterfrosch. Eines Tages werde ich diesen ganzen Faden lesen.Ich werde es nicht fassen können wie sich die unterschiedlichsten Gefühle die Hand gegeben haben.Ich schreibe gerade so durcheinander aber genau so sieht es gerade in mir aus.Bis bald Eure Mariesol
Geändert von Mariesol (30.09.2009 um 18:19 Uhr)
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