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Alt 24.10.2009, 11:14
Heike1 Heike1 ist offline
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Standard AW: Metastasen im PET gefunden - was nun ?

Liebe Birgit,
ich kann mir sehr gut vorstellen, was jetzt in Deinem Kopf los ist.
Es wird dir jetzt nicht wirklich helfen, wenn ich Dir schreibe wie es bei mir war
( nach 5 jahren auf einmal lebermetas); möchte dir aber sagen, das Leben geht weiter - zwar anders - und hat sich - außer die ständigen Arztbesuche - eigentlich normalisiert.
Inzwischen hat sich sehr viel auf dem Gebiet getan, meine neue besser verträgliche Chemos usw.

Eine Krebsdiagnose kann allein aus einer PET-Untersuchung jedoch selten gestellt werden - auch entzündetes Gewebe reichert beispielsweise unter Umständen vermehrt Tracer an, narbiges oder absterbendes Gewebe nimmt weniger auf.
Zeigt sich in der PET-Aufnahme an einer Stelle im Körper auffällig viel Glukoseaufnahme, deutet dies streng genommen zunächst nur auf erhöhte Stoffwechselaktivität hin, entsprechend wenig Tracer findet sich in besonders inaktiven Gewebebezirken.
Was dahinter steckt, kann ein erfahrener PET-Spezialist zwar häufig schon erkennen. Um sicher zu gehen, muss eine Beurteilung jedoch anhand der Gesamtsituation und unter Einbeziehung weiterer Untersuchungsergebnisse erfolgen – erst dann können Konsequenzen für die Therapieplanung daraus gezogen werden. Anstelle oder neben der Operation muß eine Strahlen- oder Chemotherapie eingeleitet werden, die dann die Metastasen entweder ganz zerstört oder zumindest in ihrem Wachstum hemmt.
gut ist, das du den Weg hier ins Forum gefunden hast.


Ich wünsche dir von Herzen die Kraft, die Du jetzt brauchst.

LG Heike1

Geändert von Heike1 (24.10.2009 um 11:37 Uhr)
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