AW: adenokarzinom, inoperabel, schnell wachsend
hallo ihr Lieben
eine parenterale Ernährung kann eigentlich über Wochen oder gar Monate gegeben werden. Es muss dabei aber regelmässig die Nadel gewechselt werden, auf steiles Arbeiten muss sehr großen wert gelegt werden, Infektionen müssen strikt vermieden werden, es muss wirklich extrem gut gespült werden,usw....
Aber, wie Silia schon sagte, dadurch das die Nahrung hochkalorisch ist, hat man keinen Hunger. Es wird weniger gegessen, der Magen verkleinert sich, die Muskulatur der inneren Organe wird schwach.
Wird dann die orale Nahrungsaufnahme wieder angestrebt, ist die Menge von dem man isst einfach zu klein und es wird wieder abgenommen. Paralel dazu kommt die Verdauung nicht so richtig wieder in Gang. Der Darm ist zu schwach. Dadurch das Magen und Darm eine Muskelstruktur haben, die unwilkürlich stattfindet, gibt es erheblich Probleme um das wieder zu beheben.
Ein Muskelaufbau wie an Armen oder beinen geht in so einem Fall nicht.
Die parenterale Ernährung für ein paar Wochen ist eine gute Sache aber man sollte wirklich versuchen sobald wie möglich wieder oral Nahrung zu sich nehmen. Häufig keline Mengen, die Nahrung aufpulvern, durch Sahne, Zusatzpulver, o.ä.
Eine PEG ist zwar eine Alternative. Aber nicht jeder will eine haben. Es ist nämlich dann oft so, das Leiden verlängert wird ohne eine Verbesserung der Lebensqualität.
Lieber Leo, ich hoffe, die Tage mit den Infusionen haben dir geholfen. Reicht es nicht kannst du immer wieder für ein paar tage diese nahrung zusätzlich nehmen. Wichtig ist, dsas du wieder zu Kräften kommst. Dann steigt auch wieder der Mut und die Hoffnung auf den nächsten Tag.
Grüße M schön von mir
silverlady
|