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Alt 20.01.2010, 20:36
Mark aus Niedersachsen Mark aus Niedersachsen ist offline
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Standard AW: Meine Mutter 62Jahre, und der Krebs wächst weiter,

Tja, so langsam überschlagen sich die Ereignisse
Man ist das alles soooo anstrengend.
Ich war diese Woche bisher jeden Tag bei meiner Mama gewesen.
Ihr geht es immer noch den Umständen ensprechend.
Sie schafft es nicht mehr alleine ohne Hilfe zu stehen, geht aber sehr genügsam dabei mit sich um.
Heute habe ich früher Feierabend gemacht, um dort im Krankenhaus die Sozialstation und um das Gespräch mit der Ärztin durchzuführen.

Zuerst war ich bei der Frau auf der Sozialstation.
Sie teilte mir mit, dass meine Mutter evtl. diesen Freitag aus dem Krankenhaus entlassen wird, sofern das Pflegebett und weitere Hilfsmittel vorhanden seien, welches durch das Krankenhaus organisiert worden ist.
Darüber wird sich ein Sanitätshaus mit mir in Verbindung setzen.
Dann wurde mir gesagt, das der MDK meine Mutter zuhause ansehen wird um die Pflegestufe fest zu legen, dementsprechend würde sie dann Zuhause gepflegt werden, durch den Pflegedienst.

Wir haben dann heute einen Pflegedienst ganz in der Nähe meiner Eltern gemeinsam ausgewählt, die sich dann um meine Mutter kümmern werden.
Da muss ich noch einen Gesprächstermin abstimmen, aber das mache ich dann morgen von der Arbeit aus.

Morgen werde ich nach der Arbeit zu meinen Papa fahren um dort Platz zu schaffen für das Pflegebett.Ein Bruder hilft mir dabei.

Oh Mann, was für eine Organisation, aber ich bin ja so froh, dass sie Nachhause kommt.
Vorhin nachdem Krankenhaus, war ich noch bei meinem Papa und habe ihm das mitgeteilt, aber er ist Zwiegespalten. Auf der einen Seite freut er sich darüber dass sie Nachhause kommt und auf der anderen Seite hat er Angst.

Ich kann ihn sehr gut verstehen.
Aber wir wollen auch diese Situation meistern und das beste daraus machen.

Nun, aber zurück zu meiner Mutter,
vorhin nachden Gesprächen, hatte sich meine Schwester um die Körperpflege meiner Mutter gekümmert und danach sind wir mit meiner Mutter im Rollstuhl
in die Cafeteria gefahren.
Dort haben wir gemeinsam einen Kaffee getrunken und meine Mutter hat sogar ein ganzes Stück Kuchen gegessen.
Es war schön die Zeit mir ihr zu verbringen, auch wenn ich mich heute mehr um die Gespräche und um die Organisation gekümmert habe.

Mein Kopf ist im moment voll.
Aber es läuft zumindest bisher so wie ich es mir vorstelle.
Ich rotiere noch weiter und gebe nicht klein bei.
Mein Zwillingsbruder kommt am Wochenende hoch und will unbedingt meine Mutter sehen.
Die nächsten Tage werden noch sehr hart sein, bis alles auf dem Fundament fest steht.
Es geht um das Wohlbefinden meiner Mutter und dafür tue ich alles.
Ich werde mich hier am Wochenende wieder melden, aber jetzt muss ich rotieren und Gas geben, erst dann schalte ich wieder zurück.

P.S. Mir geht es dabei dementsprechend gut, es strengt zwar sehr an, aber ich tue es für meine Eltern, denn schließlich waren die auch für einen immer da!
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