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Alt 20.01.2010, 21:35
gnom gnom ist offline
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Registriert seit: 20.01.2010
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Standard AW: Läuft bei uns alles "Normal"?

Hallo
Erstmal Danke für eure Antworten.
Zitat:
So ist es sicher nicht. Allerdings sind Ärzte verpflichtet, kranke Menschen auch zu behandeln. Ob das immer sinnvoll ist, mag von uns sicher niemand entscheiden müssen.
Ja da hast du wohl recht, ich seh es auch nicht so. Meine Ma ist wirklich der Meinung ein - zwei Monate noch und dann ist sie wieder Fit. Sie will nicht einsehen das es wahrscheinlich ein Fit nicht mehr geben wird. Sie hat einen Schutzwall aufgebaut. Sie hat noch nie irgendwas bei den Ärzten oder bei mir hinterfragt. Sie denkt das sie spätestens zu Ostern wieder Fit ist und in ihre Wohnung zurück gehen kann. Sie will sogar noch in Urlaub fahren mit ihrem Kartenclub. Die Ärzte und auch ich haben ihr nichts von der geringen Lebenserwartung gesagt, weil sie nicht fragt.
Ist es richtig einen Menschen glauben zu lassen das alles wieder gut wird??? Ich habe für mich mit einem JA geantwortet.
Die Chemo wird gemacht weil die Onkologin meint der Krebs würde sonst davon laufen. Im günstigsten Fall kriegen wir ihn aber so zum fast Stillstand, also keine Besserung aber auch keine Verschlechterung.
Die Chemo an sich wird nur gesetzt, wenn die Leukos bei mind. 3300 liegen.
Die Chemo macht ihr nicht sehr zu schaffen, ok das Haar ist dünner geworden aber immer noch da. Den Tag der Chemo und auch den Tag danach ist sie sehr müde und hat ein wenig Durchfall. Die Gewichtsabnahme ist nicht wirklich gut lt. Onkologin aber normal.
Was ihr zu schaffen macht ist der Muskelabbau der durch die strenge Bettruhe seid dem 02.12.09 hervorgerufen worden ist. Hier zuhause helf ich ihr und sie benutzt auch den Roll bzw. Toilettenstuhl, im Krankenhaus muss sie stramm liegen wegen des drohendem Querschnitts.
Ich sag das kann es nicht sein der Querschnitt kann auch Nachts oder beim waschen eintreten. Es kann nicht sein das sie die nächsten 4-6 Monate nur liegen soll, wo ihr lt. Ärzten nur noch wenige Monate bleiben.
Sie soll weiter Karten spielen gehen, soll ihren Kaffee bei und mit ihren Freundinnen geniessen. Ich fahr sie im Rollstuhl dorthin.
Nur ich frage mich was die lieben Ärzte da machen, ist es wirklich sinnvoll???
Kann es was bringen? Als die Onkologin mir sagte Chemotherapie habe ich im ersten Moment erstmal gesagt nee das kann nicht ihr ernst sein. Sie hat mich in dem Moment überzeugt und ich somit auch meine Mutter.
Jetzt sind meine Zweifel wieder da.
Es ist so schwer für einen anderen die Entscheidungen zu fällen, weil der andere nichts entscheidet und nur sagt reden sie mit meiner Tochter.
Meine Mutter hat noch nichtmal das Einverständniss zum CT/MRT gegeben ohne das ich ihr sagte mach das mal.
Wenn ein Arzt ihr was sagen will, sagt sie nur reden sie mit meiner Tochter die entscheidet das.
Gruss Biggi
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