AW: Mutter stirbt voraussichtlich in weniger als 1 Jahr
Hallo Leute,
ich habe lange nicht die Zeit gefunden, mich weiterhin im Forum aufzuhalten, ich habe die momentane Situation weitgehend ignoriert, um mich einfach abzulenken, auf andere Gedanken zu kommen, was bislang gut funktioniert hat.
Die Chemos haben alle nicht angeschlagen, ich versuche täglich, meine Mutter neu aufzubauen, das es doch noch Hoffnung gibt, doch im Krankenhaus würd sie von einer Ärztin permanent runtergezogen, das sie nicht mehr lange zu leben hat, ich habe ihr gesagt, sie soll das ignorieren, was ihr dort gesagt wird und nur auf uns und ihrer Psychologin hören.
Das Krankenhaus ist ein allgemeines Krankenhaus, welches keine Erfahrung mit ihrer Krankheit hat und sich erst telefonisch mit Berlin auseinandersetzen muss, um zu handeln, ausserdem sind die Ärzte meines erachtens extrem unsensibel, sie sollten im Umgang mit Krebskranken Patienten geschult werden und ihr nicht sagen, das keine Hoffnung mehr besteht.
Ich habe eine unglaubliche Wut auf den Oberarzt und auf das ganze Krankenhaus, das Essen würd ihr geklaut, sie wird in ein 5 Bettzimmer gestopft, was soll denn noch alles passieren.
Ich arbeite so hart daran, meine Mutter aufzubauen, das es ihr teilweise wieder richtig gut ging, das sie volle Lebenskraft hat, erst letzte Woche hat sie es ohne Probleme geschafft, mir viele Hausarbeiten abzunehmen, ich war schon genervt und habe darum geben, das sie sich doch ausruhen solle um Kraft zu sammeln, doch ihr hat es nichts ausgemacht, ich war wirklich erstaunt, doch gestern ist meine Mutter wieder aus dem Krankenhaus gekommen und nach der Botschaft des Oberarztes, das sie keine Mittel mehr haben, um ihr zu helfen, war sie so schwach, das sie sich am Abend nicht mehr bewegen konnte, 5 Stunden nicht die Position gewechselt hat, sich ständig übergeben musste und absolut nicht ansprechbar war, ich habe um Mitternacht den Notruf gerufen um sie abzuholen uns ins Krankenhaus zu bringen.
Doch die schei-ss Ärzte, sorry für meine Ausdrucksweise, machen meine Mutter ganz bewusst kaputt, selbst ihre Psychologin schüttelt nur noch den Kopf über deren Methoden.
Vor einer Weile haben wir Kontakt mit einer Sarkom Klinik aufgenommen, die meine Mutter aufnehmen wollen, also besteht doch noch Hoffnung.
Die Klinik wollte zunächst ältere Proben haben, wir haben sofort das Krankenhaus wo sie jetzt noch stationiert ist beauftragt, die Proben weiterzuleiten und dieser Vorgang hat einen ganzen Monat gedauert, angeblich hatte das Krankenhaus wo sie jetzt ist, keine Mails von uns erhalten, doch unser Provider bestätigt, das die Mails verschickt wurden und auch gelesen wurden, der Beauftragte mault uns dann noch am Telefon an, das er noch anderes zu tun hätte.
Er hatte einen ganzen Monat Zeit zu handeln und hat uns dann versprochen, am Freitag vor 3 Wochen die Ware zur Sarkom Klinik zu verschicken, Erfolgt ist der Versand erst am Mittwoch danach, mir kommt es schon so vor, als wenn das Krankenhaus an meiner Mutter verdienen will, doch das könnte ich nur durch einen teuren Anwalt beweisen.
Ich weiss nicht wie es weitergehen soll, was ich noch tun kann, um ihr zu helfen, wir haben 2010 und es kann keiner helfen, ich bin so wütend.
Liebe Grüße,
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