So, Mädels - die Maske für die Bestrahlung ist "im Kasten". War ziemlich gewöhnungsbedürftig - nix für Leute mit Platzangst. Erst ist es wie ein feuchter, warmer Lappen, der einem aufs Gesicht gedrückt wird. Nach und nacht härtet er aus und es wird ziemlich unangenehm. Dann kommt der Kopf in eine Art Schraubstock und die Bestrahlungsfelder werden auf der Maske markiertl. Ich musste mich zwingen, ganz ruhig durch die Nase zu atmen um nicht zu hyperventilieren. Mund geht ja nicht. War froh als die Schwester sagte, die Bestrahlung dauert dann jeweils nur 5 Minuten. Es ist alles auszuhalten, Hauptsache es hilft. Schließlich tut es ja nicht weh. Trotzdem werde ich meine gemischten Gefühle nicht los was die Ganzkopfbestrahlung betrifft. Ich bin jetzt schon so ziemlich neben der Spur. Mein Gedächtnis kann man vergessen - schreibe alles auf und vergesse doch auf den Zettel zu gucken. Mit normaler Vergesslichkeit kann das nichts mehr zu tun haben



Habe heute z.B. vergessen was meine Freundin mir kurz zuvor erzählt hat. Das hat mich ziemlich fertig gemacht. Das Kurzzeitgedächtnis ist arg daneben.
Momentan quält mich eine furchtbare Unruhe. Ich kann mich einfach nicht hinlegen und entspannen, obwohl ich todmüde und echt schlapp bin.
Alle sagen es liegt am Wetter - wollen wir doch schwer hoffen, oder?
Vielen Dank euch allen wiedermal für die liebevollen Zeilen!!!!
Passt auf euch auf und alles Gute!
Eure Anja
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Erstdiagnose Jan. 2004
pT4a(mf)pN2a (5/6) M1 G1-2 ER 80% PR 80% C-erb Score 1+) Ablatio links, 6 Knochenmetas - Rezidive 2007 und 2009

Krebs ist nichts für Feiglinge. Krebs ist eine Erfahrung, auf die ich gern verzichtet hätte.