Hallo Anika!
Natürlich drücke ich euch alle Daumen, die ich habe....
Ich denke, dein Papa ist in guten Händen und es bleibt uns ja eh nichts übrig, als den Ärzten zu vertrauen und auf das Beste zu hoffen.
Auch wenn es eine "Einbahnstrasse" sein sollte (wie auch immer das gemeint ist) kann diese sehr sehr lange und voll von schönen Dingen sein. Momentan ist alles so grau für dich. Ihr habt ja auch noch einiges vor heute und in den nächsten Tagen: viele schwierige Stunden.... Aber wenn das dann überstanden ist, wirst du sehen, es wird wieder heller......
Ja, wie geht man damit um. Wir haben in der ersten Zeit nach der Diagnose viel geweint, geredet und waren nur noch verzweifelt. Wenn es dann wieder etwas besser geht, tritt der Alltag an seine alte Stelle und man verdrängt und lebt einfach weiter. Manchmal denkt man gar nicht mehr an den Krebs. Leider gibt es zwischendrin immer mal wieder schlechte Tage und bei uns ist es nun so, dass seit Anfang des Jahres die schlechten die guten überrollt haben.
Ich will aber nicht jammern, denn momentan geht es meiner Mum ganz gut. Der Bauch wird zwar immer runder und immer voller und die Beine werden auch nicht dünner, aber sie hat keine Schmerzen und genießt (so weit das geht) die Zeit. Gestern waren wir zum Kaffee und haben viel miteinander gelacht. Wir reden manchmal über die Krankheit aber Mum will das nicht so, also versuchen wir wieder mal zu verdrängen und es klappt meistens ganz gut....
So, genug geschrieben.
Ich wünsche euch, dass alles so ausgeht, wie ihr euch das wünscht und drücke alle Daumen!
Maddie