AW: Angst - Ungewissheit - Absolut positive Einstellung
Liebe Daisy,
es ist so schwer die richtigen Worte zu finden. Ich weiß genau was du durchmachst. Mir ging es genauso. Ich hab so eine harte Zeit nur 1 Monat mitgemacht, da es meinen Mann bis auf das letzte Monat eigentlich immer gut ging. Alle haben bei mir auch das gleiche befürchtet, ich hab so schnell so viel abgenommen, da ich nur für alle da sein wollte. Für meinen mann für meine Kinder. Es war so megaanstrengend, dass auch ich ständig dachte, ich klapp irgendwann weg. Auch ich hatte ständig irgendwelche Schmerzen, aber wenn ich heute darüber nachdenke, war es auch so das ich schmerzen hatte, dass auch jemand merkt, dass ich noch da bin. Alle haben sich sorgen um matthias gemacht, und keiner sah irgendwie das ich mich kaputt mache. Jetzt seh ich das anders, es war einfach so. Matthias ging seinen letzten Weg und alle waren für ihn da und auch ich. Ich bereue keine Sekunde, die ich mit ihm verbracht habe, auch wenn es mir nicht gut ging. Im gegenteil, hätte mir gewünscht, dass es wieder bergauf geht, was es leider nicht gemacht hat. Das schlimmste für mich ist und war ihn einschlafen zu sehen und zu wissen, dass er jetzt für immer gegangen ist. Ich kann dir leider nicht helfen, nur sagen, dass ich an dich denke und dir ganz viel Kraft wünsche.
Aber mach nicht den fehler wie ich und versuch alles alleine zu schaffen, danach brichst du wirklich in ein tiefes, tiefes Loch. MIch haben zum Glück meine Freunde nach dem Tod super unterstützt, ansonsten glaub ich wäre ich auch zugrunde gegangen. Langsam regelt sich mein Leben wieder aber es sind jetzt 14 Wochen her.....
Liebe Grüße Birgit
|