...nach der Lungen-OP
Hallo liebe Waltons
Was ich hier alles lese, ist ja teilweise
so furchtbar und sehr sehr traurig.
Ich frage mich so oft, was muß der Mensch
noch alles Ertragen und auf sich nehmen.
Könnte man das Alles nicht verteilen?
Ganz toll wäre es, gäbe es doch erst gar
kein Leid.
Ich harder sehr mit Gott, wie er mit ansieht,
wie es seinen Kindern geht.
Zu oft überlege ich, warum so eine
Ungerechtigkeit! Ich will damit nicht sagen,
das ich das irgend jemandem Andren wünsche,
der zB. böse ist oder war. Wir können das
nicht entscheiden.
Sicher kann man nicht immer Gerecht sein,
aber die Unterschiede sind einfach zu stark.
Ich war ja schon mal aus der Kirche ausgetreten,
als ich dann meine Krankheit bekam,
suchte ich nach einem warum?
nach einem Srohhalm, eine Antwort
zu bekommen war nicht drin.
Ich lief zur Pfarrei und bin wieder in die
Kirche eingetreten. Ich denke oft darüber
nach, ob es nicht nur deshalb war, um mein
Gewissen zu beruhigen und nichts unversucht
zu lassen. Der Pfarrer sagte:
Gott will uns prüfen. Aber wie oft und warum?
Ich habe mein Kind nie geprüft und
ihr weh getan, um zu sehen,
wie sehr sie mich liebt. Ich wollte immer,
das es ihr gut geht. Ich hätte nie mit
ansehen können, wie mein Kind leidet, warum tut
Gott das? Warum hat er Jesus so gequält?
Ist er ein Sadisst?
Ihr seht, ich bin am zweifeln, oder ich
glaube schon nicht mehr.
Wie oft habe ich schon für Gunter, Willy, Liz,
Gaby 2003,
Hermine, Susanne, Ingrid,
für Su's Mann Rene, Christa, Gaby(beastlady)
Esther, Gaby(Solingen) Angi, Tanja L, Sandra 42,
Anna, Anne, Marion, und, und, und gebetet,
bitte verzeiht, wenn ich jemanden vergessen habe,
aber die sind bei mir auch im Herzen.
Warum werden Gebete nicht erhört?
Weil unser Leben schon lange,
(bei der Geburt) besiegelt ist?
auch das wir kämpfen müßen, manchmal
ein Leben lang.
Kann mir Jemand sagen, ob das Leben Zufall,
oder Bestimmung ist?
Mein Mann ist da ganz nüchtern.
Er sagt wir sind auf die Welt gekommen,
werden erzogen, nehmen Einiges an, oder
auch nicht. Wir entwickeln uns, jeder
auf seine Art und Weise, deswegen sind wir so verschieden.
Wenn wir krank werden, hat das mit der
Umwelt zu tun, die Ärzte versuchen uns zu heilen,
der Eine hat Glück und wird wieder gesund,
der Andere hat das Pech und dem kann nicht mehr geholfen werden.
In der Tierwelt fragt kein Tier warum, wenn es
krank ist, geht es in irgend eine Ecke, um zu
sterben.
Der Mensch hat das Warum erfunden und stellt
diese Frage so oft. Die Antwort bleibt aus,
weil es darauf keine Antwort gibt
und nie geben wird.
Jeder ist seinens Glückes Schmied,
der Eine tut was dafür, der Andere
überläßt es dem Zufall, und fragt ständig
"warum ich" oder warum nur.
Der Mensch hat Gott erfunden, um all seinen
Kummer,Leid und Seelenmüll abzuladen,er sucht
nach Entschuldigungen, wie: Gott wird schon wissen, Gott hat es so gewollt.
Mein Mann glaubt nicht an Gott.
Er sagt wir sind auf der Welt,
und gehen auch wieder,
nach dem Tod gibt es nichts mehr.
Die Seele, das Fühlen, ist Energie, wie
Strom, mit dem Tod ist der Kreislauf
unterbrochen und es ist schluss.
So nun habe ich mal die Meinung meines
Mannes geschrieben. Oft hört man diese
Meinung von gesunden Männern.
Nun kann man sich vorstellen,
was das für sensieble Menschen bedeutet.
Ich bin der Meinung, das jeder für sich,
glaubt oder nicht.
Ich denke auch, das der Glaube Berge versetzt.
Wenn man daran glaubt gesund zu werden,
oder wenn man glaubt, dies oder das zu schaffen.
Solange wir die Kraft haben, zu kämpfen, sollten wir nicht aufgeben.
Ist die Kraft am Ende, sollten wir loslassen.
Ich wünsche Euch allen Kraft, und
gesunde Osterfeiertage.
Für die, die krank sind, "habt Kraft
und Mut"!
Liebe Grüße Maria H.
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