Lungenkrebs und Metastasen
Hallo Alle
Liebe Anne vielen Dank für Deine Antwort, du hast mir wieder Mut und ein wenig Hoffnung gegeben. Mein Vater geht es unverändert, er erkennt keinen mehr, es tut so unendlich weh wenn der eigene Vater seine Tochter nicht mehr erkennt. Zur Zeit herrscht in mir eine unendliche leere, ich weiß garnicht wie ich meiner Mutter Kraft geben soll, daß wir das durchstehen.
ABer irgendwie funktioniert es immer sobald ich im Krankenhaus bin. Nächste Woche Donnerstag hat mein Vater einen amb. Termin in der Uni Klinik Köln zur Vorstellung, daß Problem zur Zeit ist, daß das Krankenhaus wo er zur Zeit liegt, ihn nicht mehr weiterbehandeln kann, da er auf einer neurologischen Station liegt, die haben uns am Freitag gesagt, daß er nicht mehr dort bleiben kann und eventl. nächste Woche nach Hause entlassen werden soll. Ich weiß nicht wie wir das schaffen sollen wenn es so kommen sollte.Die Uni Klinik hat zur Zeit kein Bett frei. Mein Problem ist meine Eltern wohnen 40 km von mir weg und ich habe 2 kleine Kinder ich weiß nicht wie es dann mit der Pflege aussieht, meiner Mutter möchte und kann ich es auch alleine nicht zumuten, Pflegedienst weiß ich nicht ob das alles so auf die schnelle zu organisieren ist, aber dies ist wohl unsere Gesundheitsreform, ich bin auf alles so wütend, ich glaube ich habe einfach die Situation noch nicht im Griff. Vielleicht haben wir ja doch noch ein wenig Glück und bekommen noch ein Bett in der Uni Klinik.
Na ja es hat mir sehr gut getan mir meinen Frust von der Seele zu reden bzw. zu schreiben. Ich hätte nie gedacht das ich mal in einen Forum meine Sorgen niederschreibe aber ich muß sagen es tut sehr gut.
Also ich wünsche Euch allen trotz allem noch ein schönes Osterfest.
Viele liebe Grüße Petra
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