Lungenkrebs und Metastasen
Liebe Moira,
ich finde es schön wie sehr Du Dich um Deine Mutter sorgst und sie kann sicherlich auch sehr stolz auf Dich sein .Wie alt ist sie denn und Du ,wenn ich fragen darf?
Komisch das das Verhalten Deiner Mutter gerade nach dem Arztbesuch so umgeschlagen hat, warst Du da dabei ,ich meine hat der Doktor was gesagt was ihr Angst machte ? WAs mir allerdings aufgefallen ist ,Du sprichst davon, das Deine Mutter positiv denken MUSS und sicht nicht aufgeben MUSS und ich werde den Eindruck nicht los ( so aus dem Bauch ) das Deine Mutter da vielleicht nur euretwegen hingeht. HAst Du sie mal gefragt was sie will? Ich mein, es ist ja grundsätzlich ihr Leben um das es hier geht ( bin übrigens selbst Angehörige einer an Lungenkrebs erkrankten Mutter)und nur zu schnell kommt man in das Fahrwasser das man vor lauter Helfen und Kampfansage den Patienten nicht mehr als eigenständig bestimmendes Individuum sieht( DAs ist mir so passiert ). Ist nur so eine Idee, du kennst natürlich Eure Situation besser, was glaubst was sie denkt?
Der letzte Satz machte mich auch nachdenklich, du sagtest
"leichter macht es ihr Benehmen auch nicht", das stimmt wohl für Euch nicht wahr, also Dich und Deinen Vater, vielleicht aber für Deine MUtter ?
Wenn Du magst erzähl doch ein bißchen mehr von Dir und Euch ,und ich persönlich würde ein Gespräch mit Deiner Mutter suchen...nur fragen wie es ihr geht und was ihre Gefühle sind...und dann einfach mal ohne Zwischensätze zuhören ( ist schwer,weil man sich ja als helfender Angehöriger auch verteidigen oder bemerkbar machen will,ging mir so) und da sein...
Liebe Grüße und viel Kraft für Dich
Angi
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